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laut und deutlich

Die wirtschaftlichen Hintergründe des Musikstreaming sind nicht unbedingt leicht zu verstehen. Künstler*innen verdienen Klarheit und mit dieser Website möchten wir für mehr Transparenz sorgen. Dazu veröffentlichen wir neue Daten zur globalen Musikstreaming-Industrie und geben einen Überblick über Lizenzzahlungen, den Prozess und alle Beteiligten.

Künstler*innen wollen von ihrer Musik leben können. Dazu möchten wir beitragen: Immer mehr Musiker*innen werden dank Streaming erfolgreich, aber unsere Arbeit ist noch lange nicht vorbei. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, die Branche voranzubringen.

Der Weg des Geldes

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Spotify und die Musikstreaming-Industrie

Wer generiert Umsatz? Wie viel verdienen unsere Künstler*innen? Was zählt als viele Streams? Wie werden Künstler*innen bezahlt? Wir gehen diesen und weiteren Fragen auf den Grund …

Generierte Umsätze der vergangenen Jahre

Seit 2020 hat Spotify mehr als 23 Mrd. US-Dollar an Lizenzzahlungen an Rechteinhaber*innen ausgezahlt – darunter mehr als 5 Mrd. im Jahr 2020. 2017 waren es noch 3,3 Mrd.* 

Klicke auf einen der Dollarbeträge unten, um die Zahlen im Kontext zu sehen. Finde heraus, wie viele Künstler*innen weltweit in den vergangenen vier Jahren mindestens diesen Betrag generiert haben – für Aufnahmen und Veröffentlichungen über den gesamten Katalog hinweg.

Spotify ist einer von vielen Musikstreamingdiensten, die Umsatz für Rechteinhaber*innen generieren. Im Jahr 2020 machte Spotify mehr als 20 % des Umsatzes der Musikbranche aus (2017 waren es noch weniger als 15 %). Und Streaming ist nur ein Teil des gesamten Umsatzes der Branche. Diese Statistiken sind also nur ein Teil des Ganzen. Einnahmen aus anderen Streamingdiensten, physischen Verkäufen, Touren, Merch, Synchronisationsrechten usw. werden hier nicht mitgerechnet.

* 23 Mrd. US-Dollar, 5 Mrd. US-Dollar und 3,3 Mrd. US-Dollar schließen Lizenzzahlungen für Aufnahmen und Veröffentlichungen mit ein. Der Umsatz aus Musikaufnahmen von Spotify in % wurde berechnet basierend auf dem Global Music Report 2020 der IFPI.

Klicke auf einen Dollarbetrag, um zu sehen, wie viele Künstler*innen mindestens diese Summe an Lizenzzahlungen in den vergangenen 4 Jahren auf Spotify generiert haben. So werden die Zahlen verständlicher:

Streams: Zahlen im Kontext

Lizenzzahlungen werden über „Streamshare“ berechnet. Um Auszahlungen zu verstehen, ist es daher wichtig zu wissen, wie die Streamingzahlen 2020 auf Spotify zusammenkommen.

Was vor fünf Jahren noch als viele Streams gezählt hat, ist heute vielleicht nicht mal erwähnenswert. Allein im Jahr 2020 wurden mehr als 207.000 Songs über eine Million Mal gestreamt.

Gib die monatlichen Hörer*innen einer beliebigen Künstlerin oder eines beliebigen Künstlers oder die Anzahl der gesamten Streams eines Songs ein und sieh dir an, wie die Zahlen auf Spotify abschneiden.

* Alle Zahlen werden auf Tausend gerundet.

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Mit  monatlichen Hörer*innen wäre diese*r Künstler*in unter den Top  Künstler*innen auf Spotify weltweit

Diese*r Künstler*in ist unter den 1.000 Künstler*innen mit den meisten monatlichen Hörer*innen auf Spotify.

(basierend auf Daten aus dem Jahr 2020).

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Mit  Streams insgesamt wäre dieser Song unter den Top  Songs auf Spotify weltweit

Dieser Song ist unter den 1.000 Songs mit den meisten Streams auf Spotify.

(basierend auf Daten aus dem Jahr 2020).

Der Weg des Geldes

Eine der häufigsten Fragen an uns ist: Wie werden Künstler*innen und Songwriter*innen bezahlt? Sehen wir uns das mal genauer an.

Einige der musikalischen Stimmen auf Spotify

Unter den Millionen von Kreativen auf Spotify sind keine zwei gleich. Sie alle sind einzigartig, mit seinen*ihren eigenen Hoffnungen und Träumen. Wir haben Künstler*innen, die wir schon seit vielen Jahren kennen und lieben, Künstler*innen, die kurz vor dem Durchbruch stehen, und Künstler*innen, die gerade erst anfangen.

Unser Ziel ist es, professionellen Musiker*innen zu helfen, von ihrer Arbeit zu leben. Und wir nehmen diese Verantwortung ernst. Natürlich werden nicht alle Künstler*innen auf Spotify den gleichen Erfolg haben, aber wir entwickeln Möglichkeiten, mit denen mehr von ihnen mehr Fans erreichen. Dann entscheiden letztendlich die Hörer*innen, wer es schafft und groß rauskommt. 

Im Jahr 2020 hatten 1,2 Millionen Künstler*innen mehr als 1.000 Hörer*innen. In diesem Abschnitt konzentrieren wir uns auf ausgewählte Gruppen dieser Künstler*innen, indem wir ihren Weg zum Erfolg anhand von Streams und Einnahmen aufzeichnen. Wir haben sie nach Trends und Streamingdaten aufgeschlüsselt, damit du besser verstehst, wer sie sind, wie Streaming ihre Situation verändert hat und was die Zukunft bereithalten könnte. Diese Einordnung dient nur der Veranschaulichung. Einige Künstler*innen passen vielleicht genau in eine dieser Kategorien, andere könnten mehreren angehören und wieder andere bräuchten eine ganz eigene Kategorie.

Entdecke die Künstler*innen-Typen auf Spotify
Klicke, um mehr über die verschiedenen Künstler*innen-Typen auf Spotify zu erfahren.
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DIY-Künstler*innen
Diese Künstler*innen nutzen neue und innovative Methoden, ihr Handwerk zu verfeinern und Musik zu machen.

Egal, ob sie im Schlafzimmer, in der Garage oder in lokalen Tonstudios aufnehmen, diese Musiker*innen möchten es unbedingt selbst in die Hand nehmen. Einige von ihnen haben bereits eine Karriere aufgebaut, andere arbeiten hart an ihrem Durchbruch und wieder andere spielen einfach nur ein bisschen herum. Aber eines haben alle gemein: Sie möchten ihre Kunst mit gleichgesinnten Musikfans teilen.

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Egal, ob sie im Schlafzimmer, in der Garage oder in lokalen Tonstudios aufnehmen, diese Musiker*innen möchten es unbedingt selbst in die Hand nehmen. Einige von ihnen haben bereits eine Karriere aufgebaut, andere arbeiten hart an ihrem Durchbruch und wieder andere spielen einfach nur ein bisschen herum. Aber eines haben alle gemein: Sie möchten ihre Kunst mit gleichgesinnten Musikfans teilen.

DIY-Künstler*innen auf Spotify

Streaming hat dafür gesorgt, dass alle die gleichen Chancen haben, ihre Musik der Welt zu präsentieren, auch die DIY-Künstler*innen. Die Kosten für das Produzieren und Veröffentlichen von Musik sind gesunken, weshalb sie nun Zugang zu demselben globalen Publikum und denselben Tools haben wie Chartstürmer*innen. Sie veröffentlichen ihre Musik, wann immer sie wollen, von wo aus sie wollen, und arbeiten mit den Künstler*innen zusammen, mit denen sie wollen. Ihre kreativen Möglichkeiten sind größer denn je und Hörer*innen auf der ganzen Welt haben völlig neue Chancen, sie zu entdecken.

  • Definition: mehr als 1.000 Hörer*innen 2020, Musik wird über einen Distributor auf Spotify veröffentlicht
  • Anzahl der DIY-Künstler*innen: 286.000
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2020*: 4.100 US-Dollar
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2020: 34.700
*

Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2020 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 100 gerundet.

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SPEZIALIST*INNEN
Diese Künstler*innen, Komponist*innen und Produzent*innen haben besondere Nischen mit Hörer*innen identifiziert, die sich für ihre einzigartige Musik begeistern.

Diese Künstler*innen gehen ihre Arbeit mit einem unternehmerischen Ansatz an. Sie produzieren Sounds für Hörer*innen mit ganz besonderen Vorlieben, die nur von wenigen Musiker*innen bedient werden. Mit ihren musikalischen Innovationen und Erfindungen haben sie neue Wege gefunden, Audio lebendig werden zu lassen.

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Diese Künstler*innen gehen ihre Arbeit mit einem unternehmerischen Ansatz an. Sie produzieren Sounds für Hörer*innen mit ganz besonderen Vorlieben, die nur von wenigen Musiker*innen bedient werden. Mit ihren musikalischen Innovationen und Erfindungen haben sie neue Wege gefunden, Audio lebendig werden zu lassen.

Spezialist*innen auf Spotify

Im Streamingzeitalter ist Musik zum Schlafen und Meditieren sehr gefragt. Früher hätten sich nur sehr wenige Menschen Alben für diese bestimmten Zwecke gekauft. Und das gilt nicht nur für die Entspannung: Yoga und Fitness, Inhalte für Kinder und Urlaubsmusik tragen dazu bei, dass spezialisierte Künstler*innen so gut verdienen wie noch nie. Zusammen mit Innovationen wie Playlist-Erstellung, Songsuche und algorithmischen Empfehlungen ist es jetzt auch ohne die traditionellen Anforderungen wie Albumverpackung, Touren und Werbung möglich, erfolgreich zu werden. Zusätzlich profitieren diese Künstler*innen von neuen Hörerlebnissen, wie besonderen Apps (z. B. Spotify Kids oder Dienste für Achtsamkeit und Meditation) und den immer beliebteren maßgeschneiderten Playlists, die auf die Stimmung, den Moment und die Motivation zugeschnitten sind.

  • Definition: mehr als 25.000 monatliche Hörer*innen, über 90 % der Songs fallen in die Kategorie Kindermusik, Klassik, Easy Listening, Urlaub, Religiös oder Soundtrack
  • Anzahl der Spezialist*innen: 4.300
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2020*: 36.900 US-Dollar
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2020: 214.100
*

Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2020 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 100 gerundet.

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DIE DURCHSTARTER*INNEN
Diese aufstrebenden Künstler*innen sorgen bereits früh für Aufsehen und A&Rs reißen sich darum, mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Nachdem sie entdeckt werden, gewinnen sie schnell an Bekanntschaft und bauen sich eine loyale Fanbase auf. Für manche fühlt es sich an, als wäre es über Nacht passiert. Andere haben Jahre darauf hingearbeitet. Sie haben riesiges Potenzial und sind auf dem besten Weg, von lokalen Held*innen zu Headliner*innen bei großen Festivals zu werden.

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Nachdem sie entdeckt werden, gewinnen sie schnell an Bekanntschaft und bauen sich eine loyale Fanbase auf. Für manche fühlt es sich an, als wäre es über Nacht passiert. Andere haben Jahre darauf hingearbeitet. Sie haben riesiges Potenzial und sind auf dem besten Weg, von lokalen Held*innen zu Headliner*innen bei großen Festivals zu werden.

Durchstarter*innen auf Spotify

Streaming verhilft immer mehr neuen Künstler*innen zum Durchbruch – und fängt dabei die Energie einer Welt ein, die sich mit der Geschwindigkeit von viralen Momenten auf Social Media bewegt. 2020 erreichten 6.500 Künstler*innen, die zum ersten Mal Musik veröffentlichten, mehr als 100.000 Hörer*innen monatlich (ein Anstieg von 180 % im Vergleich zum Vorjahr). Zusätzlich zu ihrer harten Arbeit, ihrer Entschlossenheit und ihrem Talent haben Playlists dazu beigetragen, dass diese Künstler*innen entdeckt und über Nacht zur Sensation wurden. 2020 wurden mehr als 64.000 Künstler*innen zum ersten Mal redaktionellen Spotify Playlists hinzugefügt. Und das Tolle am Streaming ist, dass Hörer*innen vom Entdecken eines bahnbrechenden Songs ganz schnell dazu übergehen, im gesamten Katalog der Künstlerin oder des Künstlers zu stöbern. So schnell wurden neue Fans noch nie gewonnen.

  • Definition: weniger als 1 Million Streams vor 2019, aktuell unter den 50.000 am meisten gestreamten Künstler*innen
  • Anzahl der Durchstarter*innen: 6.900
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2020*: 31.000 US-Dollar
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2020: 282.000
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Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2020 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 1.000 gerundet.

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CHARTSTÜRMER*INNEN
Diese Superstars haben einzigartige Karrieren und verändern die Musiklandschaft weltweit.

Sie führen Leben, von denen alle träumen. Kinder, Kolleg*innen, Nachbar*innen – alle kennen ihre Namen, sogar deine Großeltern. Ihre Musik ist überall und sie stehen an der Spitze fast aller Charts. Sie bringen einen Hit nach dem anderen raus und ihre Fans sind auf der ganzen Welt verteilt.

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Sie führen Leben, von denen alle träumen. Kinder, Kolleg*innen, Nachbar*innen – alle kennen ihre Namen, sogar deine Großeltern. Ihre Musik ist überall und sie stehen an der Spitze fast aller Charts. Sie bringen einen Hit nach dem anderen raus und ihre Fans sind auf der ganzen Welt verteilt.

Chartstürmer*innen auf Spotify

Streaming hat die Regeln für das Anführen der Charts auf den Kopf gestellt. Dinge, die vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen wären, sind jetzt absolut üblich: global erfolgreich werden, bevor man in der eigenen Region zum Hit wird, in einem Land an der Spitze der Charts stehen, dessen Sprache man nicht spricht, ohne den herkömmlichen Albumzyklus großen Erfolg haben. Es gibt nicht mehr nur einen Weg ganz nach oben und Superstars finden Methoden für den Erfolg, die spielerischer, effektiver und persönlicher sind als je zuvor.

  • Definition: Die 500 Künstler*innen mit den meisten Hörer*innen 2020
  • Anzahl der Chartstürmer*innen: 500
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2020*: 3,7 Mio. US-Dollar
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2020: 17,3 Mio.
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Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2020 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 100.000 gerundet.

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SONGWRITER*INNEN UND PRODUZENT*INNEN
Diese Hitmacher*innen zaubern die Songs, die wir kennen und lieben – oder sie sind Musiker*innen, die ihre eigenen Songs schreiben und produzieren.

Diese kreativen Köpfe machen aus einer Idee einen Song, der in Erinnerung bleibt. Ihre Stimmen sind nicht immer bekannt, aber ihre Musik bewegt uns trotzdem. Die Anzahl der Songwriter*innen in den USA ist seit 2011 um mehr als eine halbe Million auf 1,6 Millionen angestiegen. Diese Talente trugen zur Entstehung von mehr als 20 Millionen amerikanischen Songs bei. Die Anzahl der britischen Songwriter*innen ist seit 2009 um 115 % auf 140.000 gestiegen.

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Diese kreativen Köpfe machen aus einer Idee einen Song, der in Erinnerung bleibt. Ihre Stimmen sind nicht immer bekannt, aber ihre Musik bewegt uns trotzdem. Die Anzahl der Songwriter*innen in den USA ist seit 2011 um mehr als eine halbe Million auf 1,6 Millionen angestiegen. Diese Talente trugen zur Entstehung von mehr als 20 Millionen amerikanischen Songs bei. Die Anzahl der britischen Songwriter*innen ist seit 2009 um 115 % auf 140.000 gestiegen.

Songwriter*innen und Produzent*innen auf Spotify

Streaming verändert die Beziehung zwischen Songwriter*innen und Hörer*innen. Songwriter*innen und Produzent*innen sind nicht mehr nur die kreative Kraft hinter den Kulissen, sondern haben nun mehr Möglichkeiten, für ihre Arbeit entlohnt zu werden. Es gibt inzwischen auch einen einfacheren Weg für Songwriter*innen, als Musiker*innen anerkannt zu werden. Ob als Nebenprojekt oder hauptberuflich, dank Streaming ist es für Songwriter*innen oder Produzent*innen wesentlich machbarer, auch Musik zu veröffentlichen. So haben sie die Möglichkeit, Lizenzzahlungen für Aufnahmen und Veröffentlichungen zu erhalten. Interaktive Songinfos und Playlists stellen den gesamten Katalog der Songwriter*innen oder Produzent*innen vor. Das globale Publikum entdeckt dadurch diese tollen Talente, die so einprägsame Musik machen, und lernt, sie wertzuschätzen.

  • Definition: Songwriter*innen oder Produzent*innen ihrer eigenen Musik (als nicht aufführende Autor*innen) oder Produzent*innen der Veröffentlichungen anderer Künstler*innen
    • Gesamtumsatz für Verlagsrechteinhaber*innen von allen Streamingdiensten:
  • 2019: 3,4 Mrd. US-Dollar*
  • 2018: 2,6 Mrd. US-Dollar*
  • 2017: 1,7 Mrd. US-Dollar*
*

Daten basieren auf dem Bericht zum globalen Wert des Musikurheberrechts von Will Page.

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DIE ETABLIERTEN KÜNSTLER*INNEN
Diese Künstler*innen haben herausgefunden, wie sie mit ihrer Musik eine Karriere aufbauen und treue Fans gewinnen.

Anstatt auf die Hot 100 konzentrieren sich diese Künstler*innen auf nachhaltige, langlebige Karrieren. Eine regelmäßige Aufnahme in Playlists und ihre kreative Leistung machen es möglich. Diese lebensverändernden Künstler*innen haben viele sehr loyale Fans.

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Anstatt auf die Hot 100 konzentrieren sich diese Künstler*innen auf nachhaltige, langlebige Karrieren. Eine regelmäßige Aufnahme in Playlists und ihre kreative Leistung machen es möglich. Diese lebensverändernden Künstler*innen haben viele sehr loyale Fans.

Die etablierten Künstler*innen auf Spotify

Durch Streaming sind Künstler*innen in der Lage, eine engere Beziehung zu ihren Fans aufzubauen und mehr Geld zu verdienen. Dank ihrer etablierten Fanbases und beeindruckenden Kataloge können sich diese professionellen Musiker*innen auf ein regelmäßiges Einkommen verlassen. Diese Künstler*innen sind nun Teil der „Top 57.000“ – der Gruppe von Künstler*innen, die 90 % der Streams (und somit auch der Lizenzzahlungen) für sich beanspruchen. Streamingdaten geben ihnen mehr Infos über ihr Publikum, wodurch sie bessere Entscheidungen bezüglich Touren und Merch treffen und so mehr verdienen können. Und dank der Aufnahme in Playlists haben Künstler*innen die Möglichkeit, neue Hörer*innen zu gewinnen und bringen Superfans dazu, mehr zu streamen.

  • Definition: drei Jahre in Folge unter den 50.000 Künstler*innen mit den meisten Hörer*innen (außerhalb der Top 500)
  • Anzahl der etablierten Künstler*innen: 34.000
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2020*: 94.000 US-Dollar
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2020: 608.000
*

Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2020 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 1.000 gerundet.

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MUSIKLEGENDEN
Diese beliebten Künstler*innen haben ein bleibendes musikalisches Vermächtnis aufgebaut, das im Streamingzeitalter weiterlebt.

Sie haben oft mehrere Alben veröffentlicht und sind unter Umständen bereits seit einigen Jahrzehnten in der Branche tätig. Diese Künstler*innen haben Anerkennung für ihre zahlreichen musikalischen Beiträge über die Jahre erhalten und unzählige andere inspiriert. Egal, ob sie immer noch aktiv sind oder ihre Musik zu einem bleibenden Vermächtnis geworden ist, diese Musiker*innen inspirieren und begeistern weiterhin Fans auf der ganzen Welt.

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Sie haben oft mehrere Alben veröffentlicht und sind unter Umständen bereits seit einigen Jahrzehnten in der Branche tätig. Diese Künstler*innen haben Anerkennung für ihre zahlreichen musikalischen Beiträge über die Jahre erhalten und unzählige andere inspiriert. Egal, ob sie immer noch aktiv sind oder ihre Musik zu einem bleibenden Vermächtnis geworden ist, diese Musiker*innen inspirieren und begeistern weiterhin Fans auf der ganzen Welt.

Musiklegenden auf Spotify

Streaming hat für Musiklegenden zwei Generationen von Hörer*innen zusammengebracht: die, die damals schon dabei waren, und die, die sie heute zum ersten Mal entdecken. Für beide Gruppen ist es dank Streaming ein Leichtes, sich in den umfangreichen Katalogen zurechtzufinden und die Songs aufzustöbern, die sie bewegen. Außerdem haben Künstler*innen zahlreiche Möglichkeiten, ihre Kataloge in neuen Formaten zu präsentieren, um Fans einzuladen, wichtige Momente zu feiern (Jubiläen, Meilensteine, neue Playlists). Dazu kommt auch, dass Künstler*innen von unerwarteten Anstiegen der Streams, beispielsweise durch Synchronisationsrechte, Social Media oder kulturelle Veränderungen, finanziell profitieren können. Im Streamingzeitalter können Musiklegenden regelmäßige und passive Lizenzzahlungen generieren, die weit über einen Veröffentlichungszyklus hinausgehen. Sie müssen sich nicht mehr ausschließlich auf Spitzen aus physischen oder digitalen Verkäufen im ersten Monat verlassen, wie das in der Vergangenheit der Fall war.

  • Definition: mehr als 500.000 monatliche Hörer*innen im Jahr 2020 und 80 % der Streams von Songs, die mindestens fünf Jahre alt sind
  • Anzahl der Musiklegenden: 2.600
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2020*: 407.000 US-Dollar
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2020: 2,4 Mio.
*

Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2020 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 1.000 gerundet.

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MARKET MOVER
Diese aufstrebenden Stars stammen aus Märkten auf der ganzen Welt, in denen Umsätze aus Musikstreaming explosiv ansteigen.

Sie erschließen neue Märkte, überwinden Hürden und machen heimische Fans stolz, während sie gleichzeitig ihre unverwechselbaren Stimmen mit Hörer*innen an neuen Orten teilen.

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Market Mover auf Spotify

In aufstrebenden Musikmärkten sorgt Streaming für unglaubliches Wachstum. In Argentinien, Brasilien, Indien, Mexiko, Russland, Spanien, Türkei stieg der Umsatz aus Musikaufnahmen um mehr als 15 % im Vergleich zum Vorjahr (IFPI). Da Musikfans in diesen Märkten auf Streaming umgestiegen sind, wurden enorme Umsätze generiert, die sonst aufgrund von Musikpiraterie verloren gegangen wären. Die Anzahl der Künstler*innen, die mit Spotify mindestens 5.000 US-Dollar generieren, ist in diesen 7 Märkten von 2018 bis 2020 um 56 % gestiegen. Dadurch können Künstler*innen in diesen Märkten ihre Kreativität in einer Vollzeitkarriere ausleben und mehr Musik aus ihrer Heimat präsentieren. Außerdem haben sie dank der Platzierung in Playlists eine noch nie dagewesene Gelegenheit, der ganzen Welt ihren Sound vorzustellen und in neuen Märkten Fuß zu fassen. In einigen dieser Märkte – wie Indien und Russland – gibt es Spotify noch nicht so lange, aber die Nachfrage ist unglaublich hoch. Das bedeutet, dass Künstler*innen auf der ganzen Welt mehr Möglichkeiten haben, potenzielle neue Fans zu erreichen.

  • Definition: mehr als 25.000 monatliche Hörer*innen in den 7 Märkten, in denen Musikaufnahmen 2019 im Vergleich zum Vorjahr laut der IFPI um mehr als 15 % gestiegen sind (Argentinien, Brasilien, Indien, Mexiko, Russland, Spanien, Türkei)
  • Anzahl der Market Mover: 17.000
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2020*: 22.900 US-Dollar
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2020: 280.000
*

Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2020 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Lizenzzahlungen werden aus lokalen Währungen umgerechnet und in US-Dollar angegeben. Die Zahlen werden auf die nächsten 100 gerundet.

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Industry Context

Dive deeper with these other useful resources about streaming from think tanks, academic scholars, economists, and industry groups, as well as our Spotify for Artists.

Weitere Informationen

Antworten auf deine Fragen

Wir können uns vorstellen, dass du weitere Fragen zu den wirtschaftlichen Hintergründen des Musikstreaming hast und möchten sicherstellen, dass du darauf Antworten bekommst. Wir haben die Fragen gesammelt, die uns Künstler*innen am häufigsten stellen, und werden sie weiter ergänzen.

  • Warum hat Spotify Loud&Clear ins Leben gerufen? Wie profitieren Künstler*innen davon?

    Fragen und Bedenken zum Thema Einnahmen aus Streaming gibt es schon seit über zehn Jahren und wir haben in vielerlei Hinsicht das Gefühl, nicht genug beigetragen zu haben. Unser Ziel ist es, mit dieser Website eine wertvolle Grundlage für konstruktive Gespräche zu schaffen. Wir möchten einige dieser Fragen beantworten, indem wir Informationen und nützliche Quellen zur Streamingbranche teilen.

  • Ging es der Musikbranche vor der Erfindung von Streaming nicht besser?

    Spotify spielt eine führende Rolle in der heutigen Musikindustrie – als eine Art Radiosender und Plattenladen in einem, nur ohne deren Einschränkungen.

    Über das Radio erreichen Künstler*innen viele Hörer*innen. Die Sender spielen aber oft dieselben Songs immer wieder. Oft beschränken sie sich auf die Top 40, wodurch Künstler*innen den Durchbruch nur sehr schwer schaffen. Außerdem werden die Musiker*innen nicht in allen Märkten dafür bezahlt, dass ihre Musik gespielt wird.

    In Plattenläden werden die Alben der Künstler*innen für mehr Geld verkauft, aber physische und digitale Verkäufe bringen nicht von allen Fans Geld ein – nur von denjenigen, die bereit sind, für Downloads oder ganze Alben Geld auszugeben.

    Spotify löst diese Herausforderungen mit Streaming. Mit Streaming hören Fans ihre Lieblingskünstler*innen rauf und runter, aber auch Gelegenheitsfans entdecken neue Musik oder finden alte Favoriten wieder. Und Umsatz wird auf zwei Arten generiert: von Fans, die für Spotify Premium zahlen, und Werbetreibenden, die Spotify Free finanzieren.

    Als Spotify 2008 gestartet wurde, hatte die Tonträgerindustrie schwer mit Musikpiraterie zu kämpfen. Von 25 Mrd. US-Dollar im Jahr 1999 sank der Umsatz aus physischen und digitalen Verkäufen 2014 auf einen absoluten Tiefpunkt von 14 Mrd. US-Dollar.

    Seitdem hat Streaming der Musikbranche wieder auf die Beine geholfen. 2019 belief sich der Gesamtumsatz der Tonträgerindustrie auf knapp über 20 Mrd. US-Dollar – und Streaming machte 11,4 Mrd. US-Dollar davon aus. Spotify allein hat 2020 mehr als 5 Mrd. US-Dollar an Rechteinhaber*innen ausgezahlt, mehr als jeder andere Streamingdienst. Letztes Jahr machte Spotify mehr als 20 % des Umsatzes aus Musikaufnahmen aus (basierend auf IFPI-Daten) – 2017 waren es noch weniger als 15 %.

    Kombiniert man das Wachstum der gesamten Lizenzzahlungen, die an Rechteinhaber*innen ausgezahlt werden, und die steigende Anzahl von Künstler*innen, die dank Streaming erfolgreich sind, sind wir überzeugt, dass Künstler*innen eine tolle Zukunft bevorsteht. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, glauben wir, dass die Musikbranche 2025 den ehemaligen Höhepunkt von 1999 übertreffen wird – alles dank Lizenzzahlungen für Streams.

  • Profitieren nur die größten Stars der Musikbranche von Streaming?

    Nein. Streaming hat Musik-Ökosystem grundlegend verändert – der Einstieg ist einfacher und Hörer*innen auf der ganzen Welt können auf Audio zugreifen. Künstler*innen müssen nicht mehr viel Geld ausgeben, um ihre Musik zu produzieren, zu verbreiten und der ganzen Welt zu präsentieren. 

    Es wird mehr geschaffen als je zuvor – und mehr Menschen haben mit ihren Kreationen Erfolg. 2020 wurden mehr als 76.000 Künstler*innen zum ersten Mal zu Spotify Playlists hinzugefügt. Der Großteil von ihnen wurde über das Playlist-Pitching-Tool entdeckt, das alle Künstler*innen frei nutzen können. Und seit 2020 verteilen sich 90 % der monatlichen Streams auf Spotify auf 57.000 Künstler*innen – diese Zahl hat sich in nur sechs Jahren vervierfacht. Eine zunehmend größere und vielfältigere Gruppe an Musiker*innen findet ihre Fanbases.

  • Wie werden Künstler*innen und Songwriter*innen bezahlt?

    Spotify verdient in erster Linie Geld aus zwei Quellen – von Spotify Premium Abonnent*innen sowie von Werbetreibenden auf Spotify Free. Ungefähr zwei Drittel dieser Einnahmen werden an die Musikrechteinhaber*innen ausgezahlt. Allein im Jahr 2020 betrug diese Zahl – die wir als „Lizenzzahlungspool“ bezeichnen – über 5 Mrd. US-Dollar nur von Spotify.

    Dieser Pool wird dann basierend auf dem Streamshare der Rechteinhaber*innen aufgeteilt. Das Geld wird nicht nach einem bestimmten Betrag pro Stream aufgeteilt, weil Premium Nutzer*innen nicht pro Stream zahlen, sie zahlen eine Abo-Gebühr.

    Hierzu empfehlen wir unser Video „How the Money Flows“ an.

  • Wie wird Streamshare berechnet?

    Jeden Monat ermitteln wir für jeden Markt, in dem Spotify verfügbar ist, den Streamshare. Dazu addieren wir, wie oft Musik, die bestimmten Rechteinhaber*innen gehört oder von ihnen verwaltet wird, gestreamt wurde, und teilen diese Zahl durch die Gesamtzahl der Streams in diesem Markt.

    Erhält ein*e Künstler*in also 1 von 1.000 Streams auf Spotify in Mexiko, würde er*sie 1 von 1.000 US-Dollar erhalten, die an Rechteinhaber*innen aus dem mexikanischen Lizenzzahlungspool ausbezahlt werden. Der Pool für jedes Land basiert auf den Einnahmen aus Abos und Musikwerbung in diesem Markt.

  • Wenn Künstler*innen millionenfach gestreamt werden, warum verdienen sie dann nicht mehr?

    Spotify gibt es schon über zehn Jahre. Wir haben mittlerweile mehr als 356 Millionen Hörer*innen, die mehr Songs im Monat streamen, als je zuvor. Das bedeutet, dass die Aktivität auf der Plattform exponentiell ansteigt. Und Streamingdienste zahlen auf der Basis von Streamshare, nicht pro Stream.

    Die Bedeutung von einer Million Streams hat sich mit den Jahren verändert, da Streaming immer beliebter wurde und die Interaktionen der Nutzer*innen stiegen. Sehr viele Songs knacken die Millionenmarke und zwar öfter, als man denkt. Ganze 550.000 haben eine Million Streams überschritten und 2020 haben 207.000 Songs diese Grenze erreicht. Mehr als 100 Songs wurden sogar schon eine Milliarde Mal gestreamt. Probier unser interaktives Tool auf dieser Website aus, um eine bessere Übersicht über das Spotify Ökosystem zu bekommen. Die Daten sind vom Dezember 2020.

  • Ich habe gehört, dass Spotify nicht mal einen Cent pro Stream bezahlt. Stimmt das?

    Im Streamingzeitalter zahlen Fans nicht mehr pro Song. Deshalb halten wir es für wenig sinnvoll, „pro Stream“ zu rechnen. Stattdessen konzentrieren wir uns darauf, Rechteinhaber*innen – sprich denjenigen, die Künstler*innen und Songwriter*innen bezahlen – eine möglichst große Summe auszuzahlen. Und wir sind der Meinung, die Daten auf dieser Website zeigen unseren bisherigen Erfolg.

    Natürlich verstehen wir, dass es für Künstler*innen praktisch ist, eine tatsächliche „Pro-Stream-Rate“ zu berechnen. Dazu wird einfach der gesamte Lizenzzahlungspool von Spotify durch die Gesamtzahl der Streams geteilt. In unserer Antwort auf die Frage „Warum wirkt die „Pro-Stream-Rate“ bei Spotify niedriger als bei anderen Streamingdiensten?“ gehen wir näher auf dieses Thema ein.

    Unser Modell erzielt mehr Faninteraktionen und generiert Umsatz aus unterschiedlichen Quellen – dadurch erhalten die Rechteinhaber*innen mehr Geld. Einige unserer Entscheidungen führen dazu, dass die tatsächliche „Pro-Stream-Rate“ sinkt, aber wir sind überzeugt, dass wir den Gesamtumsatz maximieren und Rechteinhaber*innen, Künstler*innen und Songwriter*innen so den bestmöglichen Verdienst haben. Spotify generiert mehr Geld für Rechteinhaber*innen als jeder andere Streamingdienst: Seit 2020 hat Spotify mehr als 23 Mrd. US-Dollar an Rechteinhaber*innen gezahlt, davon über 5 Mrd. US-Dollar im Jahr 2020. 2017 waren es noch 3,3 Mrd. US-Dollar.

  • Warum wirkt die „Pro-Stream-Rate“ bei Spotify niedriger als bei anderen Streamingdiensten?

    Im Streamingzeitalter zahlen Fans nicht mehr pro Song. Deshalb halten wir es für wenig sinnvoll, „pro Stream“ zu rechnen. Natürlich verstehen wir, dass es für Künstler*innen praktisch ist, eine tatsächliche Pro-Stream-Rate – oder das Verhältnis von Einnahmen zu Streams – zu berechnen. Dazu wird der gesamte Lizenzzahlungspool auf Spotify (Zähler) durch die Gesamtzahl der Streams (Nenner) geteilt. Beide Zahlen steigen jedes Jahr unglaublich schnell an.

    Einige Faktoren tragen dazu bei, dass dieses Verhältnis klein aussieht, und wir verstehen, dass das bedenklich wirken kann. Wir glauben nicht, dass es das auch ist – wir sind zuversichtlich, dass unser Modell für alle den bestmöglichen Umsatz generiert.

    Viele Streams pro Hörer*in: Durchschnittliche Spotify Abonnent*innen hören mehr Musik im Monat als Nutzer*innen anderer Dienste. Das bedeutet, dass mehr Hörer*innen mehr Künstler*innen entdecken, dass es mehr Chancen gibt, die Bindung zu Hörer*innen zu stärken, und mehr Gelegenheiten, sie zu Fans zu machen, die Tickets und Merch kaufen. Diese Interaktionen – genau wie die Millionen von neuen Hörer*innen, die monatlich neu dazukommen – wirken sich auf den Nenner des Verhältnisses von Umsatz zu Streams aus. 

    Globales Publikum: Spotify ist beliebter in Ländern mit niedrigeren Preisen, wodurch unser Umsatz-Stream-Verhältnis im Vergleich zu Diensten, die nicht auf diese Märkte ausgerichtet sind, niedrig aussieht. Hörer*innen einen für sie erschwinglichen Preis anzubieten, ist die beste Art, Einnahmen aus diesen Märkten zu generieren, die sonst ausgeblieben wären. Eine Ausbreitung in diesen Gebieten erhöht den Gesamtumsatz für die Branche und für Künstler*innen, was wiederum den Lizenzzahlungspool erhöht. Das wirkt sich auf den Zähler des Verhältnisses aus


    Werbefinanziertes Spotify: Spotify betreibt im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten sowohl ein Premium-Abonnement als auch ein kostenloses werbefinanziertes Angebot. Deshalb kann man das Umsatz-Stream-Verhältnis von Spotify nicht mit Diensten vergleichen, die nur Abos anbieten. Das werbefinanzierte Spotify generiert nicht so viel Umsatz pro Hörer*in wie die Premium-Version. Umfangreiche Tests zeigen, dass, wenn Spotify das werbefinanzierte Angebot streicht, sich diese Hörer*innen Alternativen zuwenden, die keinen Umsatz generieren. Die gesamte Musikbranche würde so Umsatz einbüßen. Das wirkt sich ebenfalls auf den Zähler aus. Das Angebot eines werbefinanzierten Dienstes ist einer unserer nützlichsten Mechanismen, um Hörer*innen davon zu überzeugen, für Musik zu bezahlen. Etwa 60 % der Hörer*innen von Spotify Premium waren früher Nutzer*innen des werbefinanzierten Spotify.

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