Die 10 wichtigsten Erkenntnisse

Wir haben unserer Website Daten zu den Lizenzzahlungen aus dem Jahr 2021 hinzugefügt. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse. 

Spotify hat im Jahr 2021 mehr ausgezahlt als jeder andere Dienst und den Rekord für die höchste jährliche Zahlung eines Einzelhändlers erzielt.

Spotify hat im Jahr 2021 mehr ausgezahlt als jeder andere Dienst und den Rekord für die höchste jährliche Zahlung eines Einzelhändlers erzielt.

Wir haben im Jahr 2021 mehr Geld als je zuvor an Musikrechteinhaber ausbezahlt, und zwar über 7 Milliarden $. 2020 waren es noch gut 5 Milliarden. Diese Auszahlung ist mehr als doppelt so hoch wie die im Jahr 2017 (3,3 Mrd. $) und macht einen großen Teil der 30 Milliarden $ aus, die wir seit unserer Gründung an Rechteinhaber gezahlt haben. Selbst wenn man die Inflation berücksichtigt, sind diese 7 Milliarden die größte Summe, die ein Einzelhändler in einem Jahr an die Musikindustrie gezahlt hat – einschließlich aller Einzelhändler auf dem Höhepunkt der CD-Ära und des digitalen Downloadzeitalters.

01 / 10

Im Jahr 2021 überstiegen allein die Streamingeinnahmen die jährlichen Gesamteinnahmen der Branche von 2009 bis 2016.

2014 2021 Weltweiter Umsatz aus Musikaufnahmen 2014 2021 Weltweiter Umsatz aus Musikaufnahmen 2014 2021 Ingresos mundiales registrados 2014 2021 Revenus mondiaux de la musique enregistrée 2014 2021 Receita global com músicas gravadas

Im Jahr 2021 überstiegen allein die Streamingeinnahmen die jährlichen Gesamteinnahmen der Branche von 2009 bis 2016.

2014 2021 Weltweiter Umsatz aus Musikaufnahmen 2014 2021 Weltweiter Umsatz aus Musikaufnahmen 2014 2021 Ingresos mundiales registrados 2014 2021 Revenus mondiaux de la musique enregistrée 2014 2021 Receita global com músicas gravadas

Im Jahr 2021 war allein der Umsatz aus Musikstreaming (über alle Dienste hinweg) höher als der gesamte jährliche Branchenumsatz aus Musikaufnahmen zwischen 2009 und 2016. Als die Musikbranche 2014 ihren Tiefpunkt erreichte, erwirtschaftete sie 14,2 Milliarden $ aus allen Bereichen der Tonträgerindustrie (Streaming, physischer Verkauf, Synchronisationsrechte, Downloads, Aufführungsrechte). 2021 übertraf bereits der Umsatz aus Streaming 16,9 Milliarden $ – und Spotify war ganz vorne mit dabei.

02 / 10

Zum ersten Mal überhaupt haben mehr als 1.000 Künstler*innen über 1 Million $ auf Spotify generiert.

Zum ersten Mal überhaupt haben mehr als 1.000 Künstler*innen über 1 Million $ auf Spotify generiert.

Wir haben dieses Jahr einen neuen Meilenstein erreicht: Mehr als 1.000 Künstler*innen haben 1 Million $ auf Spotify generiert. Sobald Künstler*innen neue Erfolge erzielen, ist es an der Zeit, neue Meilensteine zu veröffentlichen. Da die 1-Million-Dollar-Grenze 2021 so oft ziemlich weit überschritten wurde, haben wir unsere Website um Daten zu 2 Millionen und 5 Millionen erweitert. Im Jahr 2021 haben 450 Künstler*innen mehr als 2 Millionen $ auf Spotify verdient – ein Anstieg von 110 % in 5 Jahren – und 130 Künstler*innen haben sogar mehr als 5 Millionen generiert. Das entspricht einem Anstieg von 160 %.

03 / 10

Mehr als 50.000 Künstler*innen generierten 10.000 $ auf Spotify. Wenn man alle Einnahmequellen aus Musikaufnahmen zusammenrechnet, sind es wahrscheinlich mehr als 40.000 $.

Anzahl derKünstler*innen 0 52,600 42,500 34,800 29,300 23,400 2021 2017 2018 2019 2020 Anzahl der Künstler*innen 0 52.600 42.500 34.800 29.300 23.400 2021 2017 2018 2019 2020 Número de artistas 0 52.600 42.500 34.800 29.300 23.400 2021 2017 2018 2019 2020 Nombre d’artistes 0 52 600 42 500 34 800 29 300 23 400 2021 2017 2018 2019 2020 Número de artistas 0 52.600 42.500 34.800 29.300 23.400 2021 2017 2018 2019 2020

Mehr als 50.000 Künstler*innen generierten 10.000 $ auf Spotify. Wenn man alle Einnahmequellen aus Musikaufnahmen zusammenrechnet, sind es wahrscheinlich mehr als 40.000 $.

Anzahl derKünstler*innen 0 52,600 42,500 34,800 29,300 23,400 2021 2017 2018 2019 2020 Anzahl der Künstler*innen 0 52.600 42.500 34.800 29.300 23.400 2021 2017 2018 2019 2020 Número de artistas 0 52.600 42.500 34.800 29.300 23.400 2021 2017 2018 2019 2020 Nombre d’artistes 0 52 600 42 500 34 800 29 300 23 400 2021 2017 2018 2019 2020 Número de artistas 0 52.600 42.500 34.800 29.300 23.400 2021 2017 2018 2019 2020

Immer mehr Künstler*innen erreichen Umsatzmeilensteine, von 1.000  bis 5 Millionen $, und die Zahlen steigen rasant an. Die Zahl der Künstler*innen, die diese Meilensteine erreicht haben, hat sich seit 2017 verdoppelt. Und wenn man die Einnahmen aus anderen Diensten und den Umsatz aus Musikaufnahmen mit einbezieht, dürften diese Künstler*innen insgesamt viermal so viel verdienen. Zum ersten Mal in diesem Jahr hat eine vielfältige Gruppe von mehr als 50.000 Künstler*innen aus verschiedenen Ländern, Genres und Karrierestufen 10.000 $ auf Spotify generiert und wahrscheinlich mehr als 40.000 $ über alle Einnahmequellen hinweg. (Diese Zahl umfasst nur den Umsatz aus Musikaufnahmen.)

04 / 10

Große Labels haben 2021 mehr als 4 Milliarden $ Gewinn erzielt. Streaming war dabei der treibende Faktor.

Record Labels Plattenlabels

Große Labels haben 2021 mehr als 4 Milliarden $ Gewinn erzielt. Streaming war dabei der treibende Faktor.

Record Labels Plattenlabels

Im vergangenen Jahr haben fast alle unsere Partner aus der Musikbranche Rekordgewinne und große Erfolge für ihre Künstler*innen verzeichnet. Die drei größten Musiklabels haben letztes Jahr insgesamt mehr als 25 Mrd. $ erwirtschaftet, davon 12,5 Mrd. $ mit Streaming. Spotify Zahlungen stellen ungefähr ein Drittel des Gesamtumsatzes aus Streaming dar. Die Gewinne der großen Labels beliefen sich 2021 auf über 4 Milliarden $ – je größer der Gewinn, umso mehr Geld kann in das Wachstum der Branche gesteckt werden.

05 / 10

Spotify hat im zweiten Jahr in Folge mehr als eine Milliarde $ an die Inhaber von Veröffentlichungsrechten gezahlt.

Spotify hat im zweiten Jahr in Folge mehr als eine Milliarde $ an die Inhaber von Veröffentlichungsrechten gezahlt.

Dank der Streamingdienste erzielen Songwriter*innen und Produzent*innen – durch die Inhaber der Veröffentlichungsrechte – Rekordumsätze. Die Inhaber von Veröffentlichungsrechten haben im Jahr 2020 insgesamt 3,5 Milliarden $ mit Streaming verdient, mehr als mit CDs und Downloads in allen bisherigen Jahren des 21. Jahrhunderts, selbst auf dem Höhepunkt der CD-Ära.

06 / 10

Auf dem Höhepunkt der CD-Ära waren die 50 beliebtesten Künstler*innen doppelt so begünstigt wie heute.

CD-Ära Heute Top 50 Alle anderenKünstler*innen % der Verkäufe CD-Ära Heute Top 50 Alle anderen % der Verkäufe Era del CD Hoy Los 50 más escuchados Todas las categorías % de ventas Ère du CD Aujourd’hui Artistes du top 50 Tous les autres Pourcentage des ventes Era do CD Hoje Top 50 Todos os outros % de vendas

Auf dem Höhepunkt der CD-Ära waren die 50 beliebtesten Künstler*innen doppelt so begünstigt wie heute.

CD-Ära Heute Top 50 Alle anderenKünstler*innen % der Verkäufe CD-Ära Heute Top 50 Alle anderen % der Verkäufe Era del CD Hoy Los 50 más escuchados Todas las categorías % de ventas Ère du CD Aujourd’hui Artistes du top 50 Tous les autres Pourcentage des ventes Era do CD Hoje Top 50 Todos os outros % de vendas

Mehr Künstler*innen als je zuvor profitieren von der florierenden Musikwirtschaft. Auf dem Höhepunkt der CD-Ära entfielen fast 25 % der US-Albumverkäufe auf die 50 erfolgreichsten Künstler*innen. Auf Spotify entfielen im Jahr 2021 nur 12 % der US-Streams auf die Top 50. Das bedeutet, dass mittlerweile nicht mehr nur die Superstars ordentlich Geld verdienen können.

07 / 10

Mehr als 28 % der Künstler*innen, die mehr als 10.000 $ generiert haben, veröffentlichen ihre Musik selbst auf Spotify.

Mehr als 28 % der Künstler*innen, die mehr als 10.000 $ generiert haben, veröffentlichen ihre Musik selbst auf Spotify.

Viele nutzen Distributoren wie DistroKid, TuneCore, CD Baby oder andere, um ihre Musik selbst auf Spotify zu veröffentlichen – und das hat sich für mehr Künstler*innen als je zuvor so richtig ausgezahlt. 28 % der Künstler*innen, die auf Spotify einen Umsatz von 10.000 $ generierten, veröffentlichten ihre Musik 2021 über einen Distributor. Diese 15.140 Personen bedeuten einen Anstieg von 171 % seit 2017.
08 / 10

Das Streamingzeitalter ermöglicht es unbekannten Künstler*innen, schneller Karriere zu machen als je zuvor.

Das Streamingzeitalter ermöglicht es unbekannten Künstler*innen, schneller Karriere zu machen als je zuvor.

Der Einstieg in die Musik ist dank Streaming einfacher geworden und Künstler*innen finden dadurch schneller Fans in anderen Ländern. So dauert es mittlerweile nicht mehr so lange, bis Künstler*innen von ihrer Musik leben können. Über 10 % (5.300) der Künstler*innen, die 2021 mehr als 10.000 $ auf Spotify generierten, haben ihren ersten Song innerhalb der letzten zwei Jahre veröffentlicht. Im Jahr 2021 haben 350 von ihnen 100.000 $ auf Spotify generiert.

09 / 10

34 % der Künstler*innen, die mehr als 10.000 $ auf Spotify generiert haben, leben außerhalb der 10 größten Musikmärkte.

34 %

34 % der Künstler*innen, die mehr als 10.000 $ auf Spotify generiert haben, leben außerhalb der 10 größten Musikmärkte.

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Die Streamingeinnahmen verleihen der Musikindustrie in aufstrebenden Märkten einen echten Aufschwung und machen es zunehmend möglich, in Ländern auf der ganzen Welt eine professionelle Karriere als Künstler*in zu verfolgen. 2021 wurde Spotify in über 80 Märkten eingeführt und stellte diese Künstler*innen neuen Fans vor. Von den 52.600 Künstler*innen, die 2021 mehr als 10.000 $ auf Spotify generiert haben, leben 34 % in Ländern außerhalb der zehn wichtigsten Musikmärkte der IFPI (Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Südkorea und die USA).

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Spotify hat im Jahr 2021 mehr ausgezahlt als jeder andere Dienst und den Rekord für die höchste jährliche Zahlung eines Einzelhändlers erzielt.

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Im Jahr 2021 überstiegen allein die Streamingeinnahmen die jährlichen Gesamteinnahmen der Branche von 2009 bis 2016.

2014 2021 Weltweiter Umsatz aus Musikaufnahmen 2014 2021 Weltweiter Umsatz aus Musikaufnahmen 2014 2021 Ingresos mundiales registrados 2014 2021 Revenus mondiaux de la musique enregistrée 2014 2021 Receita global com músicas gravadas
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Zum ersten Mal überhaupt haben mehr als 1.000 Künstler*innen über 1 Million $ auf Spotify generiert.

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Mehr als 50.000 Künstler*innen generierten 10.000 $ auf Spotify. Wenn man alle Einnahmequellen aus Musikaufnahmen zusammenrechnet, sind es wahrscheinlich mehr als 40.000 $.

Anzahl derKünstler*innen 0 52,600 42,500 34,800 29,300 23,400 2021 2017 2018 2019 2020 Anzahl der Künstler*innen 0 52.600 42.500 34.800 29.300 23.400 2021 2017 2018 2019 2020 Número de artistas 0 52.600 42.500 34.800 29.300 23.400 2021 2017 2018 2019 2020 Nombre d’artistes 0 52 600 42 500 34 800 29 300 23 400 2021 2017 2018 2019 2020 Número de artistas 0 52.600 42.500 34.800 29.300 23.400 2021 2017 2018 2019 2020
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Große Labels haben 2021 mehr als 4 Milliarden $ Gewinn erzielt. Streaming war dabei der treibende Faktor.

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Spotify hat im zweiten Jahr in Folge mehr als eine Milliarde $ an die Inhaber von Veröffentlichungsrechten gezahlt.

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Auf dem Höhepunkt der CD-Ära waren die 50 beliebtesten Künstler*innen doppelt so begünstigt wie heute.

CD-Ära Heute Top 50 Alle anderenKünstler*innen % der Verkäufe CD-Ära Heute Top 50 Alle anderen % der Verkäufe Era del CD Hoy Los 50 más escuchados Todas las categorías % de ventas Ère du CD Aujourd’hui Artistes du top 50 Tous les autres Pourcentage des ventes Era do CD Hoje Top 50 Todos os outros % de vendas
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Mehr als 28 % der Künstler*innen, die mehr als 10.000 $ generiert haben, veröffentlichen ihre Musik selbst auf Spotify.

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Das Streamingzeitalter ermöglicht es unbekannten Künstler*innen, schneller Karriere zu machen als je zuvor.

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34 % der Künstler*innen, die mehr als 10.000 $ auf Spotify generiert haben, leben außerhalb der 10 größten Musikmärkte.

34 %

Spotify und die Musikstreaming-Industrie

Wie viele Künstler*innen gibt es auf Spotify?

Wer generiert Umsatz? Wie viel verdienen unsere Künstler*innen? Was zählt als viele Streams? Wie werden Künstler*innen bezahlt? Wir gehen dem Ganzen auf den Grund …

Generierte Umsätze der vergangenen Jahre

Bis 2021 hat Spotify über 30 Milliarden $ an Lizenzzahlungen an die Musikindustrie gezahlt – davon allein über 7 Milliarden im Jahr 2021 (mehr als das Doppelte des 2017 gezahlten Betrags).* 

Klicke auf einen der Dollarbeträge unten, um die Zahlen im Kontext zu sehen. Finde heraus, wie viele Künstler*innen weltweit in den vergangenen fünf Jahren mindestens diesen Betrag generiert haben – für Aufnahmen und Veröffentlichungen über den gesamten Katalog hinweg.

Diese Zahlen geben nur einen Teil des Bildes wieder. Spotify ist einer von vielen Musikstreamingdiensten, die der Musikindustrie Einnahmen bescheren, und Streaming macht nur einen Teil des gesamten Branchenumsatzes aus. Weitere Einnahmequellen sind beispielsweise physische Verkäufe, Konzerte, Merch und Synchronisationsrechte. Im Jahr 2021 machte Spotify mehr als 20 % der Einnahmen aus der Musikbranche aus (gegenüber weniger als 15 % im Jahr 2017).** Für eine grobe Schätzung kannst du die Spotify Einnahmen mit vier multiplizieren, um zu ermitteln, wie viel Künstler*innen im Jahr 2021 aus allen Einnahmequellen generiert haben.

* Die 30 Milliarden $ und die 7 Milliarden $ schließen Lizenzzahlungen für Aufnahmen und Veröffentlichungen ein. 
** Der Anteil von Spotify am globalen Umsatz aus Musikaufnahmen basiert auf dem Global Music Report der IFPI aus dem Jahr 2022.

Wie verhält sich die Anzahl der Künstler*innen auf den verschiedenen Umsatzstufen zur Gesamtzahl der Künstler*innen auf Spotify?

Wir schätzen, dass es weltweit etwa 200.000 professionelle oder aufstrebende Musiker*innen gibt. 

Das schließen wir aus den Daten auf Spotify: 

  • Von den 8 Millionen Menschen, die Musik auf Spotify hochgeladen haben, haben 5,4 Millionen weniger als 10 Songs veröffentlicht. Das deutet darauf hin, dass sie sich noch am Anfang ihrer Karriere befinden, Musik eher als Hobby betrachten oder sich nicht auf Streaming konzentrieren.
  • 165.000 Künstler*innen haben mindestens zehn Songs veröffentlicht (sie verfügen also über einen Katalog, mit dem sie Geld verdienen können) und haben im Durchschnitt mindestens 10.000 monatliche Hörer*innen (d. h. sie haben es geschafft, ein kleines Publikum zu gewinnen).

Das sehen wir auch an unseren Integrationen mit Songkick, Ticketmaster und Dutzenden von anderen Ticketpartnern im Bereich Live- und virtuelle Events: 

  • 199.000 Künstler*innen hatten im Jahr 2019 (dem letzten vollen Jahr ohne Absagen aufgrund der Pandemie) einen Auftritt, ein Livekonzert oder ein virtuelles Event, was auf eine berufliche Tätigkeit außerhalb des Streamings hinweist.

Basierend auf diesen Schätzungen hat mehr als ein Viertel dieser aufstrebenden Künstler*innen im letzten Jahr mehr als 10.000 $ allein von Spotify erhalten (was auf mehr als 40.000 $ an Gesamteinnahmen schließen lässt und noch mehr, wenn man Konzerte, Merch und andere Geschäftsbereiche berücksichtigt). 

Klicke auf einen Dollarbetrag, um zu sehen, wie viele Künstler*innen mindestens diese Summe an Lizenzzahlungen in den vergangenen fünf Jahren auf Spotify generiert haben. So werden die Zahlen verständlicher:

Streams: Zahlen im Kontext

Spotify zahlt, wie alle anderen großen Streamingdienste, Lizenzzahlungen auf der Grundlage des Anteils eines*einer Künstler*in an den gesamten Streams auf der Plattform. Dies wird als „Streamshare“ bezeichnet. Es ist also wichtig zu wissen, wie sich die Streamingzahlen auf Spotify im Jahr 2021 zusammensetzen, um die Auszahlungen zu verstehen. 

Was vor fünf Jahren noch als viele Streams gezählt hat, ist heute vielleicht nicht mal erwähnenswert. Allein im Jahr 2021 wurden mehr als 238.000 Songs über eine Million Mal gestreamt.

Gib die monatlichen Hörer*innen eines*einer beliebigen Künstler*in oder die Anzahl der gesamten Streams eines Songs ein und sieh dir an, wie die Zahlen auf Spotify abschneiden.

* Alle Zahlen werden auf Tausend gerundet.

0

Mit  monatlichen Hörer*innen wäre diese*r Künstler*in unter den Top  Künstler*innen auf Spotify weltweit

Diese*r Künstler*in ist unter den 1.000 Künstler*innen mit den meisten monatlichen Hörer*innen auf Spotify.

(basierend auf Daten aus dem Jahr 2021).

0

Mit  Streams insgesamt wäre dieser Song unter den Top  Songs auf Spotify weltweit

Dieser Song ist unter den 1.000 Songs mit den meisten Streams auf Spotify.

(basierend auf Daten aus dem Jahr 2021).

Der Weg des Geldes

Eine der häufigsten Fragen an uns ist: Wie werden Künstler*innen und Songwriter*innen bezahlt? Wir haben letztes Jahr ein Video veröffentlicht, in dem wir uns das genauer angesehen haben.

Einige der musikalischen Stimmen auf Spotify

Unter all den kreativen Köpfen auf Spotify sind keine zwei gleich. Sie alle sind einzigartig, mit eigenen Hoffnungen und Träumen. Wir haben Künstler*innen, die wir schon seit vielen Jahren kennen und lieben, Künstler*innen, die kurz vor dem Durchbruch stehen, und Künstler*innen, die gerade erst anfangen.

Unser Ziel ist es, professionellen Musiker*innen zu helfen, von ihrer Arbeit zu leben. Und wir nehmen diese Verantwortung ernst. Natürlich werden nicht alle Künstler*innen auf Spotify den gleichen Erfolg haben, aber wir entwickeln Möglichkeiten, mit denen mehr von ihnen mehr Fans erreichen. Dann entscheiden letztendlich die Hörer*innen, wer es schafft und groß rauskommt. 

In diesem Abschnitt konzentrieren wir uns auf ausgewählte Gruppen dieser professionellen oder aufstrebenden Künstler*innen, indem wir ihren Weg zum Erfolg anhand von Streams und Einnahmen aufzeichnen. Wir haben sie nach Trends und Streamingdaten aufgeschlüsselt, damit du besser verstehst, wer sie sind, wie Streaming ihre Situation verändert hat und was die Zukunft bereithalten könnte. Diese Einordnung dient nur der Veranschaulichung. Einige Künstler*innen passen vielleicht genau in eine dieser Kategorien, andere könnten mehreren angehören und wieder andere bräuchten eine ganz eigene Kategorie.

Entdecke die Künstler*innen-Typen auf Spotify
Klicke, um mehr über die verschiedenen Künstler*innen-Typen auf Spotify zu erfahren.
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DIY-Künstler*innen
Diese Künstler*innen nutzen neue und innovative Methoden, ihr Handwerk zu verfeinern und Musik zu machen.

Egal, ob sie im Schlafzimmer, in der Garage oder in lokalen Tonstudios aufnehmen, diese Musiker*innen möchten es unbedingt selbst in die Hand nehmen. Einige von ihnen haben bereits eine Karriere aufgebaut, andere arbeiten hart an ihrem Durchbruch und wieder andere spielen einfach nur ein bisschen herum. Aber eines haben alle gemein: Sie möchten ihre Kunst mit gleichgesinnten Musikfans teilen.

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Egal, ob sie im Schlafzimmer, in der Garage oder in lokalen Tonstudios aufnehmen, diese Musiker*innen möchten es unbedingt selbst in die Hand nehmen. Einige von ihnen haben bereits eine Karriere aufgebaut, andere arbeiten hart an ihrem Durchbruch und wieder andere spielen einfach nur ein bisschen herum. Aber eines haben alle gemein: Sie möchten ihre Kunst mit gleichgesinnten Musikfans teilen.

DIY-Künstler*innen auf Spotify

Streaming hat dafür gesorgt, dass alle die gleichen Chancen haben, ihre Musik der Welt zu präsentieren, auch die DIY-Künstler*innen. Die Kosten für das Produzieren und Veröffentlichen von Musik sind gesunken, weshalb sie nun Zugang zu demselben globalen Publikum und denselben Tools haben wie Chartstürmer*innen. Sie veröffentlichen ihre Musik, wann immer sie wollen, von wo aus sie wollen, und arbeiten mit den Künstler*innen zusammen, mit denen sie wollen. Ihre kreativen Möglichkeiten sind größer denn je und Hörer*innen auf der ganzen Welt haben völlig neue Chancen, sie zu entdecken. Knapp ein Drittel (28 %) der Künstler*innen, die 2021 mehr als 10.000 $ generiert haben, haben ihre Musik über einen Distributor auf Spotify veröffentlicht – 171 % mehr Künstler*innen als im Jahr 2017.

  • Definition: mehr als 10.000 monatliche Hörer*innen 2021, Musik wird über einen Distributor auf Spotify veröffentlicht
  • Anzahl der DIY-Künstler*innen: 72.700
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2021*: 15.100 $
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2021: 117.812
*

Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2021 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 100 gerundet.

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SPEZIALIST*INNEN
Diese Künstler*innen, Komponist*innen und Produzent*innen haben besondere Nischen mit Hörer*innen identifiziert, die sich für ihre einzigartige Musik begeistern.

Diese Künstler*innen gehen ihre Arbeit mit einem unternehmerischen Ansatz an. Sie produzieren Sounds für Hörer*innen mit ganz besonderen Vorlieben, die nur von wenigen Musiker*innen bedient werden. Mit ihren musikalischen Innovationen und Erfindungen haben sie neue Wege gefunden, Audio lebendig werden zu lassen.

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Diese Künstler*innen gehen ihre Arbeit mit einem unternehmerischen Ansatz an. Sie produzieren Sounds für Hörer*innen mit ganz besonderen Vorlieben, die nur von wenigen Musiker*innen bedient werden. Mit ihren musikalischen Innovationen und Erfindungen haben sie neue Wege gefunden, Audio lebendig werden zu lassen.

Spezialist*innen auf Spotify

Im Streamingzeitalter ist Musik zum Schlafen und Meditieren sehr gefragt. Früher hätten sich nur sehr wenige Menschen Alben für diese bestimmten Zwecke gekauft. Und das gilt nicht nur für die Entspannung: Yoga und Fitness, Inhalte für Kinder und Musik für bestimmte Feiertage tragen dazu bei, dass spezialisierte Künstler*innen so gut verdienen wie noch nie. Zusammen mit Innovationen wie Playlist-Erstellung, Songsuche und algorithmischen Empfehlungen ist es jetzt auch ohne die traditionellen Anforderungen wie Albumverpackung, Touren und Werbung möglich, erfolgreich zu werden. Zusätzlich profitieren diese Künstler*innen von neuen Hörerlebnissen, wie besonderen Erlebnissen in der App und den immer beliebteren maßgeschneiderten Playlists, die auf die Stimmung, den Moment und die Motivation zugeschnitten sind.

  • Definition: mehr als 25.000 monatliche Hörer*innen, über 90 % der Songs fallen in die Kategorie Kindermusik, Klassik, Easy Listening, Urlaub, Religiös oder Soundtrack
  • Anzahl der Spezialist*innen: 4.900
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2021*: 36.100 $
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2021: 219.800
*

Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2021 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 100 gerundet.

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DIE DURCHSTARTER*INNEN
Diese aufstrebenden Künstler*innen sorgen bereits früh für Aufsehen und A&Rs reißen sich darum, mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Nachdem sie entdeckt werden, gewinnen sie schnell an Bekanntschaft und bauen sich eine loyale Fanbase auf. Für manche fühlt es sich an, als wäre es über Nacht passiert. Andere haben Jahre darauf hingearbeitet. Sie haben riesiges Potenzial und sind auf dem besten Weg, von lokalen Held*innen zu Headliner*innen bei großen Festivals zu werden.

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Nachdem sie entdeckt werden, gewinnen sie schnell an Bekanntschaft und bauen sich eine loyale Fanbase auf. Für manche fühlt es sich an, als wäre es über Nacht passiert. Andere haben Jahre darauf hingearbeitet. Sie haben riesiges Potenzial und sind auf dem besten Weg, von lokalen Held*innen zu Headliner*innen bei großen Festivals zu werden.

Durchstarter*innen auf Spotify

Streaming verhilft immer mehr neuen Künstler*innen zum Durchbruch – und fängt dabei die Energie einer Welt ein, die sich mit der Geschwindigkeit von viralen Momenten auf Social Media bewegt. Dank Streaming dauert es auch nicht mehr so lange, bis Künstler*innen von ihrer Musik leben können. Mehr als 10 % der Künstler*innen, die 2021 mindestens 10.000 $ generierten – 5.300 Künstler*innen – haben ihren ersten Song in den letzten zwei Jahren veröffentlicht. 350 von ihnen haben 2021 sogar mehr als 100.000 $ generiert, und das nur auf Spotify. Zusätzlich zu ihrer harten Arbeit, ihrer Entschlossenheit und ihrem Talent hat die Aufnahme in Playlists dazu beigetragen, dass diese Künstler*innen entdeckt und über Nacht zur Sensation wurden. In den Jahren 2020 und 2021 wurden mehr als 150.000 Künstler*innen zum ersten Mal einer redaktionellen Spotify Playlist hinzugefügt. Und das Tolle am Streaming ist, dass Hörer*innen vom Entdecken eines bahnbrechenden Songs ganz schnell dazu übergehen, im gesamten Katalog eines*einer Künstler*in zu stöbern. So schnell wurden neue Fans noch nie gewonnen.

  • Definition: weniger als 1 Million Streams vor 2020, aktuell unter den 50.000 am meisten gestreamten Künstler*innen
  • Anzahl der Durchstarter*innen: 21.600
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2021*: 90.000 $
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2021: 661.600
*

Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2021 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 1.000 gerundet.

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CHARTSTÜRMER*INNEN
Diese Superstars haben einzigartige Karrieren und verändern die Musiklandschaft weltweit.

Sie führen Leben, von denen alle träumen. Kinder, Kolleg*innen, Nachbar*innen – alle kennen ihre Namen, sogar deine Großeltern. Ihre Musik ist überall und sie stehen an der Spitze fast aller Charts. Sie bringen einen Hit nach dem anderen raus und ihre Fans sind auf der ganzen Welt verteilt. 2021 hat jede*r von ihnen Millionen von Dollar mit Spotify verdient, und zwar zig Millionen.

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Sie führen Leben, von denen alle träumen. Kinder, Kolleg*innen, Nachbar*innen – alle kennen ihre Namen, sogar deine Großeltern. Ihre Musik ist überall und sie stehen an der Spitze fast aller Charts. Sie bringen einen Hit nach dem anderen raus und ihre Fans sind auf der ganzen Welt verteilt. 2021 hat jede*r von ihnen Millionen von Dollar mit Spotify verdient, und zwar zig Millionen.

Chartstürmer*innen auf Spotify

Streaming hat die Regeln für das Anführen der Charts auf den Kopf gestellt. Dinge, die vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen wären, sind jetzt absolut üblich: global erfolgreich werden, bevor man in der eigenen Region zum Hit wird, in einem Land an der Spitze der Charts stehen, dessen Sprache man nicht spricht, ohne den herkömmlichen Albumzyklus großen Erfolg haben. Es gibt nicht mehr nur einen Weg ganz nach oben und Superstars finden Methoden für den Erfolg, die spielerischer, effektiver und persönlicher sind als je zuvor.

  • Definition: die 500 Künstler*innen mit den meisten Hörer*innen 2021
  • Anzahl der Chartstürmer*innen: 500
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2021*: 4 Mio. $
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2021: 19,6 Mio.
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Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2021 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 100.000 gerundet.

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SONGWRITER*INNEN UND PRODUZENT*INNEN
Diese Hitmacher*innen zaubern die Songs, die wir kennen und lieben – viele sind auch Musiker*innen, die ihre eigenen Songs schreiben und produzieren.

Ihre Stimmen sind nicht immer bekannt, aber ihre Musik bewegt uns trotzdem. Letztes Jahr haben wir berichtet, dass die Anzahl der Songwriter*innen in den USA seit 2011 um mehr als eine halbe Million auf 1,6 Millionen angestiegen ist. Diese Talente trugen zur Entstehung von mehr als 20 Millionen amerikanischen Songs bei. Die Anzahl der britischen Songwriter*innen ist seit 2009 um 115 % auf 140.000 gestiegen. Wir rechnen damit, dass diese Zahlen im Jahr 2021 weiter gestiegen sind. 

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Ihre Stimmen sind nicht immer bekannt, aber ihre Musik bewegt uns trotzdem. Letztes Jahr haben wir berichtet, dass die Anzahl der Songwriter*innen in den USA seit 2011 um mehr als eine halbe Million auf 1,6 Millionen angestiegen ist. Diese Talente trugen zur Entstehung von mehr als 20 Millionen amerikanischen Songs bei. Die Anzahl der britischen Songwriter*innen ist seit 2009 um 115 % auf 140.000 gestiegen. Wir rechnen damit, dass diese Zahlen im Jahr 2021 weiter gestiegen sind. 

Songwriter*innen und Produzent*innen auf Spotify

Streaming verändert die Beziehung zwischen Songwriter*innen und Hörer*innen. Songwriter*innen und Produzent*innen sind nicht mehr nur die kreative Kraft hinter den Kulissen, sondern haben nun mehr Möglichkeiten, entlohnt zu werden und Karrieren aufzubauen. Es gibt inzwischen auch einen einfacheren Weg für Songwriter*innen, als Musiker*innen anerkannt zu werden.

Ob als Nebenprojekt oder hauptberuflich, dank Streaming ist es für Songwriter*innen oder Produzent*innen wesentlich machbarer, auch Musik zu veröffentlichen. So haben sie die Möglichkeit, Lizenzzahlungen für Aufnahmen und Veröffentlichungen zu erhalten. Interaktive Songinfos und „Geschrieben von“-Playlists stellen den gesamten Katalog der Songwriter*innen oder Produzent*innen vor. Das globale Publikum entdeckt dadurch diese tollen Talente, die so einprägsame Musik machen, und lernt, sie wertzuschätzen.

  • Definition: Songwriter*innen oder Produzent*innen ihrer eigenen Musik (als nicht aufführende Autor*innen) oder Produzent*innen der Veröffentlichungen anderer Künstler*innen
    • Gesamtumsatz für Verlagsrechteinhaber*innen von allen Streamingdiensten:
  • 2020: 3,5 Mrd. $*
  • 2019: 2,9 Mrd. $*
  • 2018: 2,3 Mrd. $*
  • 2017: 1,6 Mrd. $*
*

Daten basieren auf dem Bericht zum globalen Wert des Musikurheberrechts von Will Page.

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DIE ETABLIERTEN KÜNSTLER*INNEN
Diese Künstler*innen haben sich mit ihrer Musik eine Karriere aufgebaut und treue Fans gewonnen.

Anstatt auf die Hot 100 konzentrieren sich diese Künstler*innen auf nachhaltige, langlebige Karrieren. Eine regelmäßige Aufnahme in Playlists und ihre kreative Leistung machen es möglich. Diese lebensverändernden Künstler*innen haben viele sehr loyale Fans.

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Anstatt auf die Hot 100 konzentrieren sich diese Künstler*innen auf nachhaltige, langlebige Karrieren. Eine regelmäßige Aufnahme in Playlists und ihre kreative Leistung machen es möglich. Diese lebensverändernden Künstler*innen haben viele sehr loyale Fans.

Die etablierten Künstler*innen auf Spotify

Durch Streaming sind Künstler*innen in der Lage, eine engere Beziehung zu ihren Fans aufzubauen und mehr Geld zu verdienen. Dank ihrer etablierten Fanbases und beeindruckenden Kataloge können sich diese professionellen Musiker*innen auf ein regelmäßiges Einkommen verlassen. Streamingdaten geben ihnen mehr Infos über ihr Publikum, wodurch sie bessere Entscheidungen bezüglich Touren und Merch treffen und so mehr verdienen können. Und dank der Aufnahme in Playlists haben Künstler*innen die Möglichkeit, neue Hörer*innen zu gewinnen, und bringen Superfans dazu, mehr zu streamen.

  • Definition: drei Jahre in Folge unter den 50.000 Künstler*innen mit den meisten Hörer*innen (außerhalb der Top 500)
  • Anzahl der etablierten Künstler*innen: 26.900
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2021*: 218.000 $
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2021: 1,2 Mio.
*

Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2021 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 1.000 gerundet.

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MUSIKLEGENDEN
Diese beliebten Künstler*innen haben ein bleibendes musikalisches Vermächtnis aufgebaut, das im Streamingzeitalter weiterlebt.

Sie haben oft mehrere Alben veröffentlicht und sind unter Umständen bereits seit einigen Jahrzehnten in der Branche tätig. Diese Künstler*innen haben Anerkennung für ihre zahlreichen musikalischen Beiträge über die Jahre erhalten und unzählige andere inspiriert. Egal, ob sie immer noch aktiv sind oder ihre Musik zu einem bleibenden Vermächtnis geworden ist, diese Musiker*innen inspirieren und begeistern weiterhin Fans auf der ganzen Welt.

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Sie haben oft mehrere Alben veröffentlicht und sind unter Umständen bereits seit einigen Jahrzehnten in der Branche tätig. Diese Künstler*innen haben Anerkennung für ihre zahlreichen musikalischen Beiträge über die Jahre erhalten und unzählige andere inspiriert. Egal, ob sie immer noch aktiv sind oder ihre Musik zu einem bleibenden Vermächtnis geworden ist, diese Musiker*innen inspirieren und begeistern weiterhin Fans auf der ganzen Welt.

Musiklegenden auf Spotify

Streaming hat für Musiklegenden zwei Generationen von Hörer*innen zusammengebracht: die, die damals schon dabei waren, und die, die sie heute zum ersten Mal entdecken. Für beide Gruppen ist es dank Streaming ein Leichtes, sich in den umfangreichen Katalogen zurechtzufinden und die Songs aufzustöbern, die sie bewegen. Außerdem haben Künstler*innen zahlreiche Möglichkeiten, ihre Kataloge in neuen Formaten zu präsentieren, um Fans einzuladen, wichtige Momente zu feiern (Jubiläen, Meilensteine, neue Playlists). Dazu kommt auch, dass Künstler*innen von unerwarteten Anstiegen der Streams, beispielsweise durch Synchronisationsrechte, Social Media oder kulturelle Veränderungen, finanziell profitieren können. Im Streamingzeitalter können Musiklegenden regelmäßige und passive Lizenzzahlungen generieren, die weit über einen Veröffentlichungszyklus hinausgehen. Sie müssen sich nicht mehr ausschließlich auf Spitzen aus physischen oder digitalen Verkäufen im ersten Monat verlassen, wie das in der Vergangenheit der Fall war.

  • Definition: mehr als 500.000 monatliche Hörer*innen im Jahr 2021 und 80 % der Streams von Songs, die mindestens 5 Jahre alt sind
  • Anzahl der Musiklegenden: 2.700
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2021*: 473.000 $
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2021: 2,8 Mio.
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Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2021 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Die Zahlen werden auf die nächsten 1.000 gerundet.

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MARKET MOVER
Diese aufstrebenden Stars stammen aus Märkten auf der ganzen Welt, in denen Umsätze aus Musikstreaming explosiv ansteigen.

Sie erschließen neue Märkte, überwinden Hürden und machen heimische Fans stolz, während sie gleichzeitig ihre unverwechselbaren Stimmen mit Hörer*innen an neuen Orten teilen.

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Market Mover auf Spotify

Streaming sorgt für ein unglaubliches Wachstum in aufstrebenden Musikmärkten. Im Jahr 2021 stammten 34 % der Künstler*innen, die auf Spotify mehr als 10.000 $ generierten, aus Ländern außerhalb der zehn wichtigsten Musikmärkte. Und Musikmärkte auf der ganzen Welt verzeichnen ein großes Wachstum: Die IPFI berichtete, dass die Umsätze aus Musikaufnahmen im Jahr 2021 in allen Regionen der Welt gestiegen sind. In Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Griechenland, Kolumbien, Italien, Mexiko, dem Nahen Osten und Nordafrika, den Philippinen, Polen, Russland, Thailand, der Türkei, Subsahara-Afrika (ohne Südafrika), Venezuela und Vietnam stiegen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 25 %.

Da Musikfans in diesen Märkten auf Streaming umgestiegen sind, wurden enorme Umsätze generiert, die sonst aufgrund von Musikpiraterie verloren gegangen wären. Dadurch können Künstler*innen in diesen Märkten ihre Kreativität in einer Vollzeitkarriere ausleben und mehr Musik aus ihrer Heimat präsentieren. Außerdem haben sie dank der Platzierung in Playlists eine noch nie dagewesene Gelegenheit, der ganzen Welt ihren Sound vorzustellen und in neuen Märkten Fuß zu fassen. Im Jahr 2021 wurde Spotify in mehr als 80 neuen Märkten eingeführt, was für Künstler*innen auf der ganzen Welt mehr Möglichkeiten bedeutet, potenzielle neue Fans zu erreichen.

  • Definition: mehr als 25.000 monatliche Hörer*innen weltweit im Jahr 2021, und stammt aus einem der 17 Märkte (oben aufgeführt), in denen laut der IFPI die Zahl der Tonträger im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 25 % zunahm
  • Anzahl der Market Mover: 27.400
  • Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen 2021*: 24.800 $
  • Durchschnittliche monatliche Hörer*innen 2021: 278.000
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Durchschnittlich generierte Lizenzzahlungen stellen den Umsatz dar, der 2021 über den gesamten Katalog einer Künstlerin oder eines Künstlers für Aufnahmen und Veröffentlichungen auf Spotify generiert wurde. Lizenzzahlungen werden aus lokalen Währungen umgerechnet und in US-Dollar angegeben. Die Zahlen werden auf die nächsten 100 gerundet.

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Branchenwissen

Du möchtest noch mehr über das Thema Streaming wissen? Hier findest du einige interessante Hintergrundinformationen von Think Tanks, Akademiker*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen, Branchengruppen und Spotify for Artists.

Ein kurzer Überblick über Musikveröffentlichungen

Die Musikveröffentlichungsbranche – dazu gehören Songwriter*innen und Produzent*innen – ist unglaublich komplex. Dennoch sind Einnahmen aus Musikaufnahmen so viel wert wie noch nie. Im zweiten Jahr in Folge hat Spotify mehr als eine Milliarde Dollar an die Inhaber der Veröffentlichungsrechte ausgeschüttet. Der Musikökonom und Autor von Tarzan Economics Will Page verglich die Einnahmen aus Veröffentlichungen von 2001 bis heute, um den Einfluss von Streaming auf die Branche zu ermitteln.

Verleger*innen, Songwriter*innen und ihre Verwertungsgesellschaften erzielen allein mit Streaming mehr Einnahmen als je zuvor mit CDs und Downloads.

Die Inhaber von Veröffentlichungsrechten haben im Jahr 2020 insgesamt 3,5 Milliarden $ mit Streaming verdient, mehr als mit CDs und Downloads in allen bisherigen Jahren des 21. Jahrhunderts, selbst auf dem Höhepunkt der CD-Ära.

Globale Verbraucherumsätze für Verleger*innen, Songwriter*innen und ihre Verwertungsgesellschaften (Mrd. $)

Umsatz aus Verkäufen (CDs und Downloads)

Umsatz aus Streaming (kostenpflichtig und kostenlos)

‘01 ‘02 ‘09 ‘19 ‘10 ‘20 ‘12 ‘03 ‘13 ‘04 ‘14 ‘05 ‘15 ‘06 ‘16 ‘07 ‘17 ‘08 ‘18 ‘11 4 $ 3 $ 2 $ MILLIARDE (MRD. $) 1 $ 0 $

Quelle: IFPI GMR 2021, Mrd. $ (konstante Währung)

Tipps für aufstrebende Songwriter*innen und Produzent*innen

Das Team von Noteable hat mit führenden Organisationen auf der ganzen Welt gesprochen, die Songwriter*innen und Produzent*innen dabei helfen, ihren Anteil an Lizenzzahlungen für gestreamte Veröffentlichungen einzufordern. Klicke unten, um Noteable zu besuchen, unsere Website speziell für Songwriter*innen und Produzent*innen. Dort findest du tolle Tipps von führenden Verwertungsgesellschaften.

Antworten auf deine Fragen

Wir können uns vorstellen, dass du weitere Fragen zu den wirtschaftlichen Hintergründen des Musikstreaming hast, und möchten sicherstellen, dass du darauf Antworten bekommst. Wir haben die Fragen gesammelt, die uns Künstler*innen am häufigsten stellen, und werden sie weiter ergänzen.

  • Warum hat Spotify Loud & Clear ins Leben gerufen? Wie profitieren Künstler*innen davon?

    Fragen und Bedenken zum Thema Einnahmen aus Streaming gibt es schon seit über zehn Jahren. Unser Ziel ist es, mit dieser Website eine wertvolle Grundlage für konstruktive Gespräche zu schaffen. Wir möchten einige dieser Fragen beantworten, indem wir Informationen und nützliche Quellen zur Streamingbranche teilen. Wir hoffen, dass sich auch andere an diesem Gespräch beteiligen.

  • Was gibt es dieses Jahr Neues bei Loud & Clear?

    Am 24. März 2022, ein Jahr nach dem Launch dieser Website, haben wir Daten zu den Lizenzzahlungen aus dem Jahr 2021 sowie ein paar neue Features hinzugefügt:

    • Diese Website enthält jede Menge Informationen. Deshalb haben wir ganz oben einen Bereich mit den 10 wichtigsten Erkenntnissen aus dem Jahr 2021 eingefügt.
    • Außerdem haben wir dem Abschnitt „Generierte Umsätze der vergangenen Jahre“ weitere Details hinzugefügt, insbesondere die Anzahl der Künstler*innen, die mehr als 2 bzw. 5 Millionen $ generiert haben.
    • Der Bereich „Branchenwissen“ enthält jetzt einen neuen Abschnitt zum Thema Veröffentlichung.
  • Ging es der Musikbranche vor der Erfindung von Streaming nicht besser?

    Spotify spielt eine führende Rolle in der heutigen Musikindustrie – als eine Art Radiosender und Plattenladen in einem, nur ohne deren Einschränkungen. 

    Über das Radio können Künstler*innen viele Hörer*innen erreichen. Die Sender spielen aber oft dieselben Songs immer wieder. Oft beschränken sie sich auf die Top 40, wodurch Künstler*innen den Durchbruch nur sehr schwer schaffen. Dazu kommt noch, dass die Musiker*innen in manchen Märkten nicht dafür entlohnt werden, dass ihre Werke gespielt werden. 

    In Plattenläden werden die Alben der Künstler*innen für mehr Geld verkauft, aber physische und digitale Verkäufe bringen nicht von allen Fans Geld ein – nur von denjenigen, die bereit sind, für Downloads oder ganze Alben Geld auszugeben.

    Spotify löst diese Herausforderungen mit Streaming. Dabei können Fans ihre Lieblingskünstler*innen rauf und runter hören und Gelegenheitshörer*innen entdecken neue Musik oder finden alte Lieblingssongs wieder. Und aus beiden Arten des Streamings werden Einnahmen generiert – von Fans, die für Spotify Premium bezahlen, bis hin zu Werbetreibenden, die unseren kostenlosen Dienst finanzieren. 

    Unsere Analyse der RIAA-Daten zeigt, dass die Musikindustrie in der CD-Ära Superstars doppelt so stark begünstigte wie heute. Auf dem Höhepunkt dieser Zeit entfielen 25 % der US-Verkäufe auf die 50 beliebtesten Künstler*innen. Im Jahr 2021 entfielen nur noch 12 % der US-Streams auf Spotify auf die Top 50. Das bedeutet, dass heute nicht nur die größten Stars mit ihrer Kunst Geld verdienen können.

    Als Spotify 2008 gestartet wurde, hatte die Tonträgerindustrie schwer mit Musikpiraterie zu kämpfen. Von über 24 Mrd. $ im Jahr 1999 sank der Umsatz aus physischen und digitalen Verkäufen 2014 auf einen absoluten Tiefpunkt von 14 Mrd. $.

    Seitdem hat das Streaming den Wiederaufschwung der Musikindustrie vorangetrieben. Im Jahr 2021 zahlte Spotify 7 Milliarden $ an die Musikindustrie aus – mehr als jeder andere Dienst. Dieser Betrag ist mehr als das Doppelte dessen, was wir 2017 ausgezahlt haben (3,3 Milliarden) und stellt einen großen Teil der 30 Milliarden $ dar, die wir seit unserer Gründung an die Rechteinhaber gezahlt haben. Selbst bei Berücksichtigung der Inflation sind diese 7 Milliarden $ die größte Summe, die ein Einzelhändler in einem Jahr an die Musikindustrie gezahlt hat – einschließlich aller Einzelhändler auf dem Höhepunkt der CD-Ära und des digitalen Downloadzeitalters. 

    Berücksichtigt man das Wachstum der gesamten Lizenzzahlungen, die an Rechteinhaber ausgezahlt werden, und die steigende Anzahl von Künstler*innen, die dank Streaming erfolgreich sind, sind wir überzeugt, dass Künstler*innen eine tolle Zukunft bevorsteht. Der IFPI-Bericht für das Jahr 2022 zeigt, dass die weltweite Tonträgerindustrie im Jahr 2021 offiziell den Höchststand von 1999 übertroffen und 25,9 Milliarden $ erreicht hat.

  • Profitieren nur die größten Stars der Musikbranche von Streaming?

    Nein. Streaming hat das Musikökosystem grundlegend verändert – der Einstieg ist einfacher und Hörer*innen auf der ganzen Welt können auf Audio zugreifen. Künstler*innen müssen nicht mehr viel Geld ausgeben, um ihre Musik zu produzieren, zu verbreiten und der ganzen Welt zu präsentieren. 

    In den Jahren 2020 und 2021 wurden mehr als 150.000 Künstler*innen zum ersten Mal einer Spotify Playlist hinzugefügt. Der Großteil wurde über das Playlist-Pitching-Tool von Spotify for Artists entdeckt, das allen Künstler*innen kostenlos zur Verfügung steht. 

    Im Vergleich zu früher profitieren heute mehr Künstler*innen von der florierenden Musikwirtschaft. In der Blütezeit der CDs entfielen fast 25 % der US-Verkäufe auf die 50 beliebtesten Künstler*innen. 2021 entfallen nur noch 12 % der US-Streams auf Spotify auf die Top 50. Das bedeutet, dass heute nicht mehr nur die Superstars viel Geld verdienen. Darüber hinaus haben 2021 mehr als 28 % der Künstler*innen, die über 10.000 $ auf Spotify erwirtschaftet haben, ihre Musik selbst vertrieben und 34 % leben außerhalb der zehn wichtigsten Musikmärkte.

  • Nur ein Bruchteil der Millionen von Künstler*innen auf Spotify generiert Umsatz. Sollten nicht mehr von ihnen Geld verdienen? Schließlich sind es 8 Millionen Künstler*innen.

    Wir wollen professionellen Künstler*innen die Chance geben, von ihrer Musik zu leben. Jede*r Künstler*in ist einzigartig und Erfolg bedeutet nicht immer für alle dasselbe.

    Es stimmt, dass 8 Millionen Menschen Songs auf Spotify hochgeladen haben, aber das bedeutet nicht, dass sie eine Musikkarriere anstreben. Das ist wie bei YouTube: Nicht alle, die ein paar Videos hochladen, wollen das zu ihrem Beruf machen. Von den 8 Millionen Personen, die Songs auf Spotify verbreitet haben, haben 5,4 Millionen weniger als 10 Songs insgesamt veröffentlicht. Viele dieser Künstler*innen stehen vermutlich noch am Anfang ihrer Karriere, sehen Musik nur als Hobby an oder legen den Fokus nicht auf Streaming.

    Wir schätzen, dass es weltweit insgesamt etwa 200.000 professionelle oder aufstrebende Musiker*innen gibt. Dies geht aus den Spotify Daten hervor: 165.000 Künstler*innen haben mindestens 10 Songs veröffentlicht (sie haben also einen Katalog, mit dem sie Geld verdienen können) und haben durchschnittlich 10.000 monatliche Hörer*innen (sie konnten also ein Publikum gewinnen). Auch unsere Integrationen mit Songkick, Ticketmaster und Dutzenden anderen Ticketpartnern legen das nahe: 199.000 Künstler*innen haben 2019, dem letzten Jahr ohne pandemiebedingte Absagen, einen Auftritt, ein Konzert oder ein virtuelles Event veranstaltet, was auf berufliche Aktivität jenseits des Streamings hinweist.

    Diese Daten deuten auf eine Population von 165.000 bis 199.000 Künstler*innen hin, aber um eine Fehlermarge in unserer Methodik zu berücksichtigen, rechnen wir mit 200.000. Wir erkennen natürlich an, dass es schwierig ist, die beruflichen Absichten eines*einer Künstler*in allein anhand von Daten zu bestimmen.

    Ausgehend von dieser Schätzung könnte man berechnen, dass mehr als ein Viertel der professionellen oder aufstrebenden Künstler*innen im Jahr 2021 allein mit Spotify 10.000 $ erwirtschaftet haben (und wahrscheinlich über 40.000 $ über alle Einnahmequellen aus Musikaufnahmen hinweg).

  • Ich habe gehört, dass Spotify nicht mal einen Cent pro Stream bezahlt. Stimmt das?

    Im Streamingzeitalter zahlen Fans nicht pro Song, deshalb ist die „Pro-Stream-Rate“ unserer Meinung nach keine aussagekräftige Zahl für die Analyse. Spotify zahlt, wie alle großen Streamingdienste, Lizenzzahlungen auf der Grundlage des Anteils eines*einer Künstler*in an den gesamten Streams auf der Plattform. Wir nennen diesen Anteil „Streamshare“.  

    Spotify konzentriert sich darauf, einen möglichst hohen Betrag für Rechteinhaber, also diejenigen, die Künstler*innen und Songwriter*innen bezahlen, zu generieren und die Daten auf dieser Website spiegeln unsere Fortschritte wider. Wir zahlen mehr aus als jeder andere Streamingdienst. Tatsächlich hat Spotify im Jahr 2021 7 Milliarden $ an die Musikindustrie ausgezahlt und damit den Rekord für die höchste jährliche Zahlung eines einzelnen Händlers in der Geschichte aufgestellt.

    Das kommt auch den Künstler*innen zugute: Je mehr Einnahmen wir erzielen, desto mehr Auszahlungen erhalten sie.

    Natürlich verstehen wir, dass es für Künstler*innen praktisch ist, eine tatsächliche „Pro-Stream-Rate“ zu berechnen. Dazu wird einfach der gesamte Lizenzzahlungspool von Spotify durch die Gesamtzahl der Streams geteilt. In unserer Antwort auf die Frage „Warum wirkt die „Pro-Stream-Rate“ bei Spotify niedriger als bei anderen Streamingdiensten?“ gehen wir näher auf dieses Thema ein.

    Unser Modell führt zu mehr Interaktionen mit Fans und generiert Einnahmen aus mehr Quellen, was zu höheren Auszahlungen von Spotify an die Rechteinhaber führt. Deshalb zahlen wir mehr als jeder andere Dienst. Einige unserer Entscheidungen senken die effektive „Pro-Stream-Rate“, aber wir glauben, dass wir die Gesamteinnahmen maximieren und den größtmöglichen Betrag für die Rechteinhaber und ihre Künstler*innen und Songwriter*innen generieren.

  • Wenn Künstler*innen millionenfach gestreamt werden, warum verdienen sie dann nicht mehr?

    Spotify gibt es schon über zehn Jahre. Wir haben mittlerweile mehr als 406 Millionen Hörer*innen, die mehr Songs im Monat streamen, als je zuvor. Das bedeutet, dass die Aktivität auf der Plattform exponentiell ansteigt. 

    Und Streamingdienste zahlen auf der Basis von Streamshare, nicht pro Stream.

    Spotify bezahlt die Rechteinhaber auf monatlicher Basis. Unsere App zeigt jedoch nur die Gesamtanzahl der Streams an und nicht, wie oft ein Song in diesem Jahr oder in diesem Monat gestreamt wurde. Daher korreliert diese Anzahl der Streams insgesamt nicht mit der monatlichen Auszahlung, die ein*e Künstler*in von den Rechteinhabern erhält. 

    Die Bedeutung von einer Million Streams hat sich mit den Jahren verändert, da Streaming immer beliebter wurde und die Interaktionen der Nutzer*innen stiegen. Sehr viele Songs knacken die Millionenmarke und zwar öfter, als man denkt. Ganze 718.000 haben eine Million Streams überschritten und 2021 haben 238.000 Songs diese Grenze erreicht. Mehr als 230 Songs wurden sogar schon eine Milliarde Mal gestreamt. Probier unser interaktives Tool auf dieser Website aus, um eine bessere Übersicht über das Spotify Ökosystem zu bekommen. Die Daten sind vom Dezember 2021.

  • Warum wirkt die „Pro-Stream-Rate“ bei Spotify niedriger als bei anderen Streamingdiensten?

    Im Streamingzeitalter zahlen Fans nicht pro Song und keiner der großen Streamingdienste zahlt pro Stream. Deshalb halten wir es für wenig sinnvoll, „pro Stream“ zu rechnen. Natürlich verstehen wir, dass es für Künstler*innen praktisch ist, eine tatsächliche „Pro-Stream-Rate“ – oder das Verhältnis von Einnahmen zu Streams – zu berechnen. Dazu wird der gesamte Lizenzzahlungspool auf Spotify (Zähler) durch die Gesamtzahl der Streams (Nenner) geteilt. Beide Zahlen steigen jedes Jahr unglaublich schnell an.

    Eine Reihe von Faktoren trägt dazu bei, dass dieses Verhältnis so gering erscheint, und wir verstehen, dass dies problematisch wirken kann. Wir glauben aber nicht, dass dies tatsächlich der Fall ist. Wir sind davon überzeugt, dass unser Modell die Einnahmen für alle maximiert. Und der Beweis dafür sind die Ergebnisse: Im Jahr 2021 zahlte Spotify 7 Milliarden $ an die Musikindustrie aus – mehr als jeder andere Dienst – und stellte damit den Rekord für die höchste jährliche Zahlung eines einzelnen Händlers in der Geschichte auf.

    Wir treffen drei wichtige Geschäftsentscheidungen, um die Einnahmen der Rechteinhaber zu maximieren. Auch wenn dadurch die effektive Pro-Stream-Rate auf Spotify sinkt, glauben wir, dass den Künstler*innen mehr Geld wichtiger ist als eine höhere Pro-Stream-Rate.

    Viele Streams pro Hörer*in: Durchschnittliche Spotify Abonnent*innen hören mehr Musik im Monat als Nutzer*innen anderer Dienste. Das bedeutet, dass mehr Hörer*innen mehr Künstler*innen entdecken, dass es mehr Chancen gibt, die Bindung zu Hörer*innen zu stärken, und mehr Gelegenheiten, sie zu Fans zu machen, die Tickets und Merch kaufen. Diese Interaktionen – genau wie die Millionen von Hörer*innen, die monatlich neu dazukommen – wirken sich auf den Nenner des Verhältnisses von Umsatz zu Streams aus. 

    Internationaleres Publikum: Spotify ist in Ländern mit niedrigeren Preisen beliebter, was unser Verhältnis von Umsatz zu Streams im Vergleich zu Diensten, die nicht auf diese Märkte ausgerichtet sind, niedriger aussehen lässt. Indem wir Hörer*innen unseren Dienst zu einem für sie erschwinglichen Preis anbieten, können wir Einnahmen aus diesen Märkten generieren, die sonst nicht erzielt worden wären. Das Wachstum in diesen Gebieten steigert die Gesamteinnahmen der Branche und der Künstler*innen, wodurch sich der Lizenzzahlungspool für die Rechteinhaber vergrößert. Das wirkt sich auf den Zähler des Verhältnisses aus. 

    Werbefinanzierter Dienst: Spotify bietet im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbern sowohl ein kostenpflichtiges Premium Abo als auch einen kostenlosen, werbefinanzierten Dienst an. Ein direkter Vergleich unseres Verhältnisses von Einnahmen zu Streams mit dem von reinen Abonnementdiensten ist also nicht möglich. Der werbefinanzierte Dienst generiert nicht so viel Umsatz pro Nutzer*in wie Spotify Premium. Umfangreiche Tests zeigen jedoch durchweg, dass sich diese Hörer*innen, wenn wir den kostenlosen Dienst abschaffen würden, nicht umsatzbringenden Alternativen zuwenden. Das bedeutet, dass der gesamten Musikindustrie Einnahmen entgehen würden. Der IFPI-Bericht aus dem Jahr 2022 zeigt, dass die Einnahmen aus werbefinanziertem Streaming bis 2021 branchenweit um 31 % (auf 4,6 Mrd. $) gestiegen sind und nun mit den Einnahmen aus dem Verkauf physischer Formate konkurrieren. Das wirkt sich auch auf den Zähler aus. Durch das Angebot eines werbefinanzierten Dienstes bewegen wir Hörer*innen außerdem dazu, für Musik zu bezahlen: Rund 60 % der Premium Abonnent*innen haben zuerst die kostenlose Version genutzt. Das bedeutet ebenfalls, dass wir die Einnahmen für alle maximieren.

  • Wie werden Künstler*innen und Songwriter*innen bezahlt?

    Spotify bezahlt Künstler*innen und Songwriter*innen nicht direkt. 

    Spotify verdient in erster Linie Geld aus zwei Quellen – von Spotify Premium Abonnent*innen sowie von Werbetreibenden auf Spotify Free. Ungefähr zwei Drittel dieser Einnahmen werden an die Musikrechteinhaber ausgezahlt. Allein im Jahr 2021 betrug diese Zahl – die wir als „Lizenzzahlungspool“ bezeichnen – über 7 Mrd. $ nur von Spotify.

    Dieser Pool wird dann basierend auf dem Streamshare der Rechteinhaber aufgeteilt. Das Geld wird nicht nach einem bestimmten Betrag pro Stream aufgeteilt, weil Premium Nutzer*innen nicht pro Stream zahlen, sie zahlen eine Abogebühr.

    Hierzu empfehlen wir unser Video „Der Weg des Geldes“.

  • Warum verlangt Spotify nicht einfach mehr Geld von den Hörer*innen?

    Spotify überzeugte Hörer*innen, monatlich einen festen Preis für Musik zu zahlen, und bewegte Fans so von der Musikpiraterie weg. Die Abogebühren sind für viele nicht gerade wenig. Daher sind Preiserhöhungen ein heikles Thema – wir wollen vermeiden, dass sich die Menschen wieder der Piraterie oder nicht monetarisierten Lösungen zuwenden. Tatsächlich gibt der*die durchschnittliche Erwachsene heute fast doppelt so viel Geld für Musik aus wie in der Hochphase der CD-Ära im Jahr 1999. Natürlich ist nicht nur der Betrag gestiegen, sondern auch die Anzahl der Menschen, die für Musik bezahlen. 

    Allerdings prüfen wir immer die Preise in unseren Märkten und haben sie in einigen bereits erhöht. Da Spotify und die Rechteinhaber sich einen Geldtopf teilen, haben wir den gleichen Anreiz: Wir möchten beide so viel Umsatz von Hörer*innen und Werbetreibenden generieren wie möglich.

    Über die Jahre haben wir mehrmals die Preise in verschiedenen Märkten weltweit erhöht und werden das auch weiterhin tun, wenn es sich lohnt. Dabei orientieren wir uns an einer Reihe von lokalen und regionalen Faktoren.

  • Sollten die vorgestellten Einnahmen der Künstler*innen höher sein?

    Wir konzentrieren uns darauf, die Summe, die wir an Rechteinhaber auszahlen, zu vergrößern. Deshalb drehen sich die Daten auf dieser Website um eine Einnahmequelle: Spotify Lizenzzahlungen. Wir gehen davon aus, dass die hier vorgestellten Wachstumsraten weiter steigen – beispielsweise generierten im Jahr 2021 120 % mehr Künstler*innen über 100.000 $ (im Vergleich zu 2017). Die Anzahl der Künstler*innen, die die verschiedenen Umsatzstufen auf Spotify (z. B. 10.000 $, 100.000 $, 1 Mio. $/Jahr) erreicht haben, hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. 

    Spotify ist natürlich nur einer von vielen Musikstreamingdiensten und macht etwa 20 % des weltweiten Umsatzes aus Musikaufnahmen aus. Du kannst also die auf Loud & Clear vorgestellten Umsätze von Spotify mit vier multiplizieren, um ungefähr abzuschätzen, wie viel ein*e Künstler*in insgesamt verdient.

    Die Zahlen auf dieser Website berücksichtigen keine Einnahmen aus Konzerten, Merch oder anderen Quellen. Und Spotify wirkt oft wie ein Multiplikator: Fanbases, die auf Spotify aufgebaut wurden, generieren Umsatz aus diesen zusätzlichen Quellen.

  • Wie wurde ermittelt, dass die Auszahlung von Spotify in Höhe von 7 Milliarden $ die größte Auszahlung eines Musikeinzelhändlers an Rechteinhaber in einem Jahr darstellt?

    Spotify zahlte im Jahr 2021 mehr als 7 Mrd. $ an die Inhaber von Aufnahme- und Veröffentlichungsrechten. Um zu bestätigen, dass dies die größte jährliche Auszahlung eines Einzelhändlers in der Geschichte der Musikindustrie ist, haben wir verifizierte, öffentlich zugängliche Daten über die Streaming-, Digital-Download- und CD-Ära zusammengestellt und die größten Händler für jede Zeitspanne sowie die Händler, die einen kombinierten Umsatz aus diesen Quellen beisteuerten, berücksichtigt. 

    Für die Bewertung der Streamingeinzelhändler haben wir öffentliche Erklärungen und Angaben von Streamingdiensten, Plattenlabels und Distributoren ausgewertet. 

    Zur Bewertung digitaler Downloads haben wir die Daten der IFPI herangezogen. Laut dieser Daten generierten digitale Downloads an ihrem Höhepunkt im Jahr 2012 4,4 Mrd. $ für Tonträger (über alle Einzelhändler hinweg), was deutlich weniger ist als die vergleichbaren (inflationsbereinigten) Beiträge von Spotify zum Umsatz aus Tonträgern im Jahr 2021.

    Bei der Bewertung der führenden CD-Einzelhändler auf dem Höhepunkt der Ära fanden wir keinen Hinweis darauf, dass ein einzelner in einem einzigen Jahr mehr als 1 Milliarde bis 2 Milliarden $ erwirtschaftete. Aus den öffentlichen Berichten geht beispielsweise hervor, dass Trans World 1999 1,4 Mrd. $ erwirtschaftete, Tower Records auf dem Höhepunkt etwa 1 Mrd. $ und Musicland 931 Mio. $ im Jahr 1996. 

    Wir haben auch Kombinationen analysiert – Einzelhändler, die Streamingdienste, digitale Downloads und/oder physische Verkäufe anbieten. Wir haben uns bei der Analyse auf Einnahmen aus Aufnahmen und Veröffentlichungen konzentriert und im Bereich Konzerte/Tourneen keine Einzelhändler berücksichtigt, die keine Tonträger verkaufen.

    Wir sind von einer jährlichen Inflationsrate von 2 % ausgegangen. Die 7 Milliarden $ von Spotify im Jahr 2021 entsprechen also 6,4 Milliarden $ im Jahr 2015, 4,7 Milliarden $ im Jahr 1999 und so weiter. Selbst wenn man die Inflation berücksichtigt, ist die Auszahlung von Spotify im Jahr 2021 die größte, die ein Einzelhändler in der Geschichte der Musikindustrie in einem einzigen Jahr getätigt hat.

  • Ihr habt gesagt, dass man die Gesamteinnahmen eines*einer Künstler*in aus dem Musikgeschäft ermitteln kann, indem man seine*ihre Lizenzzahlungen von Spotify mit vier multipliziert. Stimmt das wirklich?

    Der Großteil der Daten auf Loud & Clear dreht sich darum, was Künstler*innen auf Spotify eingenommen haben. Wenn du wissen möchtest, was sie über alle Einnahmequellen hinweg erwirtschaftet haben, kannst du dich an drei Dingen orientieren:

    Streaming (3 x): Spotify macht etwa ein Drittel des weltweiten Umsatzes aus allen Streamingdiensten aus. Der Anteil einzelner Künstler*innen kann variieren, basierend auf Genre, Fanbase und Marketingstrategie. Aber im Durchschnitt kannst du die Spotify Lizenzzahlungen mit drei multiplizieren, um zu ermitteln, wie viel ein*e Künstler*in über alle Streamingdienste hinweg erwirtschaftet hat. 100.000 $ von Spotify entsprächen also ca. 300.000 $ Umsatz durch Streaming insgesamt.

    Umsatz aus Musikaufnahmen (4 x): Nach Angaben der IFPI macht Spotify mehr als 20 % der weltweiten Einnahmen aus Musikaufnahmen aus. Damit sind alle Einnahmen gemeint, die durch die Musikaufnahme selbst generiert werden, einschließlich Streaming, physische Verkäufe (CDs, Vinyl), Synchronisationsrechte, Aufführungsrechte und digitale Downloads. Auch hier kann der Anteil eines*einer einzelnen Künstler*in an den Einnahmen auf Spotify variieren. Im Durchschnitt kannst du aber die Spotify Lizenzzahlungen mit etwa vier multiplizieren, um abzuschätzen, wie viel ein*e Künstler*in insgesamt durch Musikaufnahmen generiert haben könnte. 100.000 $ von Spotify würden also 400.000 $ an Gesamteinnahmen bedeuten.

    Gesamtumsatz: Die Zahlen auf dieser Website berücksichtigen auch keine sonstigen Einnahmequellen, wie Konzerte, Merch, Markensponsorships usw. Diese Einnahmen kommen zum Umsatz aus Musikaufnahmen dazu und fallen unterschiedlich hoch aus.

  • Wie will Spotify seine Mission erfüllen?

    Erstens ist Streaming bereits die größte Einnahmequelle in der Musikbranche. Wir setzen uns dafür ein, das auszuweiten, indem wir unseren Dienst verbessern, neue Märkte erschließen und letztendlich neue Hörer*innen und Werbetreibende gewinnen. Im Jahr 2021 waren die Einnahmen aus Streamingdiensten allein (über alle Dienste hinweg) höher als die jährlichen Einnahmen aus allen Arten von Musikaufnahmen der gesamten Branche von 2009 bis 2016. Der Anreiz ist derselbe: Wenn die Musikbranche gut verdient, tun wir das auch. Und wir haben unseren Umsatz ziemlich schnell vergrößert. 2021 kamen fast 20 % aller Einnahmen aus dem Teilsektor Musikaufnahmen von Spotify. 2017 waren es noch weniger als 15 %. 

    Zweitens stecken wir einen großen Teil unseres Umsatzes in die Entwicklung von Tools, Ressourcen und Chancen für Künstler*innen, Songwriter*innen und die gesamte Musikbranche. Dazu gehören auch unsere Investitionen in Personalisierung, Playlist-Erstellung sowie Redaktions- und Marketingsupport – auf Spotify und darüber hinaus. Wir möchten der Branche die Möglichkeiten von Spotify zur Verfügung stellen, Entdeckungen vorantreiben und Fanbases vergrößern. So kann auf Spotify und über andere Wege (Merch, Synchronisationsrechte, Ticketverkäufe usw.) mehr Geld verdient werden.

  • Wie wird Streamshare berechnet?

    Jeden Monat ermitteln wir für jeden Markt, in dem Spotify verfügbar ist, den Streamshare. Dazu addieren wir, wie oft Musik, die bestimmten Rechteinhaber*innen gehört oder von ihnen verwaltet wird, gestreamt wurde, und teilen diese Zahl durch die Gesamtzahl der Streams in diesem Markt.

    Erhält ein*e Künstler*in also 1 von 1.000 Streams auf Spotify in Mexiko, würde er*sie 1 von 1.000 US-Dollar erhalten, die an Rechteinhaber*innen aus dem mexikanischen Lizenzzahlungspool ausbezahlt werden. Der Pool für jedes Land basiert auf den Einnahmen aus Abos und Musikwerbung in diesem Markt.

  • Wäre ein Modell, das Nutzer*innen in den Mittelpunkt stellt, fairer?

    Die bisherigen Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine Umstellung auf an Nutzer*innen orientierte Zahlungen den Künstler*innen nicht so sehr zugute käme, wie viele ursprünglich dachten. Eine Studie des National Music Centre (CNM) hat herausgefunden, dass der Wechsel Künstler*innen, die nicht unter den Top 10.000 sind, „durchschnittlich höchstens ein paar Euro im Jahr“ bringen würde. Hier erfährst du mehr über die Studie und hier findest du eine praktische Zusammenfassung der Ergebnisse. 

    Wir sind bereit, den Wechsel zu einem auf Nutzer*innen konzentrierten Modell zu vollziehen, wenn es das ist, was Künstler*innen, Songwriter*innen und Rechteinhaber wollen. Allerdings können wir diese Entscheidung nicht alleine treffen. Alle Rechteinhaber in allen Märkten müssen dieser Änderung zustimmen, damit sie umgesetzt werden kann.

  • Ich lese immer wieder, dass Künstler*innen und Songwriter*innen ihre Werke an Investmentfirmen verkaufen – woran liegt das?

    Musikkataloge sind mehr wert als je zuvor. Dank Streaming lässt sich mit Musik weit über die ursprüngliche Veröffentlichung hinaus Geld verdienen. Alben werden in der Regel nur einmal gekauft, aber immer wieder gestreamt. Künstler*innen oder Songwriter*innen, die seit 10 oder 20 Jahren keine neue Musik herausgebracht, aber immer noch eine große Fanbase haben, können so Jahr für Jahr regelmäßige Einnahmen erzielen. Auf dieser Website stellen wir beispielsweise auch Musiklegenden vor. Diese Künstler*innen haben im Durchschnitt mehr als 500.000 Hörer*innen im Monat und 80 % ihrer Streams stammen von Songs, die über 5 Jahre alt sind. Diese Gruppe generierte 2021 473.000 $ auf Spotify (und vermutlich weit über 1 Million $ über alle Streamingdienste hinweg).

    Der steigende Wert der Kataloge von Künstler*innen und Songwriter*innen ist ein weiteres positives Signal für den zukünftigen Wert von Musik. 

  • Wie misst Spotify Auszahlungen auf dieser Website? Warum wird nicht angegeben, wie viel die Künstler*innen tatsächlich verdienen?

    Wir würden liebend gerne berichten, wie viel Geld Künstler*innen tatsächlich mit ihrer Performance auf Spotify verdienen, aber wir wissen nicht, was die Musiker*innen und Songwriter*innen mit den jeweiligen Rechteinhabern ausgemacht haben. Wir können nur Daten vorstellen, die uns zur Verfügung stehen, sprich den Betrag, den wir auszahlen. 

    Deshalb beziehen sich die Daten auf dieser Website auf die generierten Lizenzzahlungen – sowohl für Aufnahmen als auch Veröffentlichungen – die Spotify an Musikrechteinhaber auszahlt. Wir analysieren jede*n Musiker*in auf Spotify und berichten, wie viel Geld pro Kalenderjahr über den gesamten Katalog hinweg an den jeweiligen Rechteinhaber ausgezahlt wurde.

    Spotify bezahlt Künstler*innen nicht direkt – wir bezahlen von ihnen ausgewählte Rechteinhaber, beispielsweise große Labels, unabhängige Labels, Aggregatoren, Distributoren usw. Der Großteil der am häufigsten gestreamten Musik auf Spotify wird von einem von fünf großen Unternehmen verbreitet. Dutzende von Distributoren und Aggregatoren kümmern sich um die Community aus unabhängigen Künstler*innen über alle Streamingplattformen hinweg. Mehr Infos erhältst du in unserem Video „Der Weg des Geldes“.

  • Welche Methode wurde bei der Erstellung der Infografik zum Umsatz von Verleger*innen, Songwriter*innen und Verwertungsgesellschaften angewandt?

    Der Ökonom Will Page nutzte öffentlich zugängliche Daten aus dem Global Music Report 2020 der IFPI, um die Zahlungen an Songwriter*innen, Verleger*innen und Verwertungsgesellschaften für Einnahmen zu ermitteln, die von Verbraucher*innen stammen, d. h. Einnahmen aus dem Kauf von CDs und Downloads, Einnahmen aus dem Anhören von Werbung auf Streamingdiensten und Einnahmen aus Abogebühren. Bei der Methodik wurden regionale Unterschiede bei der Lizenzvergabe und Trends bei den Handelsbedingungen zwischen den Nutzer*innen und Inhaber der Rechte berücksichtigt.

  • Wie kann ich ein größeres Publikum gewinnen und auf Spotify Erfolg haben?

    Wir möchten, dass Spotify die beste und wertvollste Plattform für Künstler*innen und ihre Teams ist, mit der sie ihre Fanbase in jeder Phase ihrer Karriere vergrößern können. Deshalb entwickeln wir neue Tools für die mehr als eine Million Künstler*innen, die Spotify for Artists monatlich nutzen. Entdecke die Features von Spotify for Artists hier. Probier die Künstler*innen-Empfehlung, Canvas, Promo Cards, Marquee, Playlist-Vorschläge, Songwriter*innen-Seiten, Made to Be Found, Noteable, Fan Study und vieles mehr aus, um noch mehr Fans zu erreichen.

    Falls du auf der Suche nach Tipps bist, haben wir diese Best Practices für Promotion und Interaktionen sowie einen Leitfaden zur Vorbereitung auf deinen Release zusammengestellt.

  • Spotify gibt Millionen für Podcasts aus. Warum fließt das Geld nicht stattdessen in die Musikbranche?

    Unsere Investitionen in Originals und Exclusives haben Millionen von neuen Hörer*innen zu Spotify gelockt – Hörer*innen, die bleiben und auch Musik streamen, was den Lizenzzahlungspool vergrößert. Alle Abogebühren fließen in diesen Lizenzzahlungspool für Musik. Podcaster*innen werden für gewöhnlich kompensiert, indem sie Werbung in ihren Podcasts schalten. 

    Außerdem sind wir der Meinung, dass eine Mischung aus Musik und Talk nur Vorteile hat – die beiden Formate funktionieren bereits seit Jahren zusammen, z. B. im Radio (AM/FM). Wir experimentieren bereits mit neuen Möglichkeiten, Talk mit lizenzpflichtiger Musik zu kombinieren. Hörer*innen können mit Podcasts die Musik, die sie entdecken, auf einer tieferen Ebene erleben. Einige Beispiele sind Spotify Playlists wie „Daily Drive“ (für ein personalisiertes Erlebnis beim Pendeln), Formate wie Music + Talk, die es den Creator*innen ermöglichen, ihre Kommentare und Talksegmente mit Songs auf Spotify zu verbinden, und Greenroom, eine Social-Audio-App, mit der Hörer*innen Livediskussionen zwischen Künstler*innen und Fans veranstalten und daran teilnehmen können.

  • Wie viel Geld behält Spotify ein?

    Der Anteil, den Spotify einbehält, beträgt etwa ein Drittel des Umsatzes, der durch Abogebühren und durch Werbung im werbefinanzierten Musikbereich von Spotify erzielt wird. 

    Und das ist nichts Neues. Einzelhändler haben schon immer eine Gebühr für ihre Dienste verlangt – oft sogar einen noch größeren Anteil. Als CDs noch das bevorzugte Medium waren, behielten Einzelhändler teilweise zwischen 35 und 40 % des Preises einer verkauften CD oder Kassette für sich.

    Wir legen mehr Wert auf Wachstum als auf Profit. Deshalb investieren wir in die Entwicklung von Tools und Services für Künstler*innen, in die Aufrechterhaltung eines hochwertigen Produkts für Hörer*innen und in das Zugewinnen neuer Nutzer*innen, um den Umsatz zu steigern. Dazu gehört alles, von Cloud Computing und Kreditkartengebühren über Produktupdates und neue Technologien bis hin zur Erstellung von Playlists. Wir experimentieren auch mit neuen Wegen, wie Fans aktiv an der Musik teilhaben können, und mit dem Aufbau von Tools und Ressourcen, die Künstler*innen durch den Prozess begleiten.

  • Wie kann ich Streamingzahlen in einen Kontext für meinen Markt einordnen?

    Der Einfachheit halber konzentrieren wir uns im Bereich Streams: Zahlen im Kontext auf globale Zahlen. In den lokalen Spotify Charts kannst du vergleichen, wie die Streams in deiner Region abschneiden. Du wirst sehen, die Anzahl der Streams, die für einen Einstieg in die Charts benötigt werden, variiert ziemlich je nach Land. Beispielsweise gibt es in Malaysia und Bulgarien andere Voraussetzungen als in Australien und Mexiko. Über Spotify for Artists können Künstler*innen außerdem sehen, wo ihre Hörer*innen leben. Auf dem Dashboard unter dem Tab „Publikum“ wird eine geografische Aufschlüsselung angezeigt (nach Stadt und Land).

  • Wie seid ihr zu dem Schluss gekommen, dass Superstars in der CD-Ära doppelt so begünstigt waren wie im heutigen Streamingzeitalter?

    Die Daten der RIAA für Gold- und Platinauszeichnungen beinhalten das Datum, an dem ein Album für die ersten 500.000 in den USA verkauften Exemplare zertifiziert wurde, und jede folgende Zertifizierung für den Verkauf einer Million Exemplare. Anhand der Zeitabstände zwischen diesen Zertifizierungen haben wir geschätzt, wie viele Exemplare jedes Albums in einem bestimmten Kalenderjahr in den USA verkauft wurden. Wir haben dies auf Künstler*innen-Ebene zusammengefasst und mit der Gesamtzahl der jährlich verkauften Alben verglichen. Als Grundlage dafür diente die US-Verkaufsdatenbank der RIAA. Dann haben wir dies für den Höhepunkt der CD-Ära (1994–2002) berechnet und geschätzt, dass die 50 beliebtesten Künstler*innen im Durchschnitt 24,9 % aller US-Albumverkäufe pro Jahr ausmachten. Wir haben dies mit dem prozentualen Anteil der Streams auf Spotify in den USA verglichen, den die 50 meistgehörten Künstler*innen des Jahres 2021 ausmachen, da dieser Streamshare unsere Lizenzzahlungen bestimmt.

  • Wie wird bei den Daten auf dieser Website die Inflation berücksichtigt?

    Wenn wir auf dieser Website von Inflation sprechen, gehen wir vereinfachend davon aus, dass die globale Inflationsrate bei 2 % pro Jahr liegt. So sehen es auch die Richtlinien der Federal Reserve und der Bank of England vor. Gegebenenfalls haben wir die Inflationsrate mit dem VPI-Rechner mit spezifischen US-Zahlen verglichen.

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    Die wirtschaftlichen Hintergründe des Musikstreaming sind nicht unbedingt leicht zu verstehen. Künstler*innen verdienen Klarheit. Letztes Jahr haben wir diese Website ins Leben gerufen, um für mehr Transparenz zu sorgen. Wir haben neue Daten zur globalen Musikstreamingindustrie veröffentlicht und einen Überblick über Lizenzzahlungen von Spotify, den Prozess und alle Beteiligten gegeben. Die Daten zeigen, dass es der Musikindustrie so gut geht wie schon lange nicht mehr und dass immer mehr Künstler*innen erfolgreich werden. Aber unsere Arbeit ist noch lange nicht vorbei. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, die Branche voranzubringen.

    Los geht’s